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Novartis Aktienanalyse: Entresto-Generika im Anmarsch - Warum Goldman Sachs Novartis jetzt skeptisch sieht 12.09.2025
aktiencheck.de
Bad Marienberg (www.aktiencheck.de)
📉 Downgrade bei Novartis: Goldman Sachs sieht strukturellen Wachstumsdämpfer Am 12. September 2025 hat Goldman Sachs eine neue, aufhorchen lassende Aktienanalyse zu Novartis AG (ISIN: CH0012005267, WKN: 904278, Ticker-Symbol: NOT, SIX Swiss Exchange-Symbol: NOVN, NASDAQ OTC-Symbol: NVSEF) veröffentlicht. Analyst James Quigley senkt das Rating von "neutral" auf "sell" und passt das Kursziel leicht von 119 USD auf 118 USD nach unten an. Der Grund: Die einstige Erfolgsstory der Schweizer Pharmagröße droht laut Quigley in eine Phase strukturell niedrigerer Wachstumsraten zu rutschen.
📉 Wachstum am Limit? Goldman Sachs sieht Schatten aufziehen In seiner Analyse führt James Quigley mehrere Punkte auf, die aus seiner Sicht gegen eine Fortsetzung der bisherigen Erfolgsdynamik sprechen. "Novartis war über die letzten fünf Jahre einer der stärksten Performer im europäischen Pharmasektor - doch das Wachstum steht nun vor einer strukturellen Neuausrichtung nach unten", warnt der Analyst.
Zu den zentralen Kritikpunkten zählen:
• Der Patentauslauf von Entresto, einem Blockbuster-Herzmittel, wird die Ergebnisdynamik dämpfen • Generikakonkurrenz erhöht den Preisdruck ab sofort spürbar • Die Nachrichtenlage in den kommenden 12-18 Monaten bleibt laut Goldman Sachs "relativ ereignisarm" • Die Bewertung der Novartis Aktie sei "angespannt" angesichts der bevorstehenden Risiken • Die jüngste Outperformance der Aktie und die gestiegene Bewertung seien nicht durch zukünftige Ergebnisbeiträge gedeckt
💬 Analystenzitat: "Das Momentum ist weniger klar als zuvor" James Quigley bringt seine Skepsis auf den Punkt: "Die Story eines nachhaltigen Gewinnmomentums bei Novartis ist nach dem Start der Entresto-Generika weniger überzeugend."
Auch der Innovationsmotor des Konzerns werde kritisch beäugt. Zwar verfüge Novartis über eine solide Pipeline, doch es fehle an kurzfristigen Katalysatoren, um die Wachstumsstory gegenüber Investoren lebendig zu halten.
🧠 Bewertung zu ambitioniert? Goldman warnt vor Enttäuschungen Während viele Analysten Novartis noch als defensiven Anker im Depot betrachten, sieht Goldman Sachs die Risiken klar überwiegen. "Die aktuelle Bewertung preist keine relevanten Belastungen durch den Verlust von Exklusivitäten ein - das halten wir für gefährlich optimistisch", so Quigley.
In Zahlen gegossen bedeutet das: Die Aktie sei auf dem aktuellen Niveau schlicht zu teuer für das, was in den kommenden Quartalen operativ zu erwarten sei. Das neue Kursziel 118 USD spiegelt diese Risiko-Rendite-Einschätzung wider.
🎯 Fazit: Novartis - von der Pharma-Perle zum Bewertungsrisiko? Mit dem Downgrade auf "sell" und dem reduzierten Kursziel 118 USD sendet Goldman Sachs ein klares Warnsignal an Investoren. Analyst James Quigley mahnt zur Vorsicht: Die Erfolgsphase könnte vorbei sein, die Bewertung sei ausgereizt, und neue Wachstumsimpulse fehlen. Für vorsichtige Anleger, die auf planbares Ertragswachstum setzen, ist die Novartis Aktie laut dieser Analyse kein Favorit mehr.
Autor: Redaktion, aktiencheck.de Veröffentlicht am: 12. September 2025
Disclaimer:
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar. Investitionen in Aktien unterliegen Risiken, einschließlich des möglichen Verlusts des eingesetzten Kapitals. Die Redaktion übernimmt keine Haftung für etwaige Entscheidungen auf Basis dieses Artikels. (12.09.2025/ac/a/a)
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