|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Maxtor kaufenswert 10.07.2003
FOCUS-MONEY
Das Anlegermagazin "Focus Money" empfiehlt derzeit ein Engagement in die Aktien von Maxtor (ISIN US5777292054 / WKN 915802).
Viele Festplattenhersteller seien in den vergangenen Monaten durch ein Tal der Tränen gegangen. Auch Maxtor schreibe seit zwei Jahren rote Zahlen. Grund: Die Computerbranche - Hauptabnehmer der Datenspeicher - habe ihre Rechner zuletzt nur schleppend verkauft. Auch von der Software-Industrie sei keine Hilfe gekommen. Die neuen Versionen vieler Standardanwendungen wie Windows oder Office würden nicht viel mehr Speicherplatz als ihre Vorgänger benötigen.
Rettung nahe: Digitale Kameras seien zurzeit der Renner. Die neuen Fotoapparate würden mit immer höheren Auflösungen knipsen, die Datenmengen pro Schnappschuss würden stetig wachsen. Deren Speicherung in PCs könnten herkömmliche Festplatten nicht bewältigen. Maxtor habe reagiert und Ende Juni die leistungsstärkste Festplatte der Welt auf den Markt gebracht. Der Datenriese fasse 300 Gigabyte und habe Platz für 300.000 Fotos mit hoher Auflösung oder 75.000 Musiktitel.
Zusätzlichen Schub gebe das Ende des VHS-Standards. Das veraltete Video-Aufzeichnungsformat für Fernsehbilder werde immer stärker durch DVD-Rekorder und Festplattengeräte ersetzt. Vor allem letztere würden mit Komfort brillieren. Noch während der Aufnahme könnten Nutzer den Anfang des Films abrufen, da die Rekorder gleichzeitig abspielen und aufnehmen könnten. Filmstudios würden bereits mit solchen Geräten arbeiten, Maxtor gehöre zu den führenden Anbietern.
Um Maxtor zu alter Ertragsstärke zurückzuführen, habe Unternehmenslenker Paul Tufano dem Konzern eine Kostenstruktur auferlegt. Offenbar mit großem Erfolg: Zwar würden Analysten einen leichten Umsatzrückgang im Jahr 2003 zum Vorjahr von drei Prozent prognostizieren. Der Konzern solle jedoch einen Gewinn von rund 125 Millionen Dollar erwirtschaften. Im Vorjahr habe noch ein Fehlbetrag von 334 Millionen Dollar in den Büchern gestanden.
Der Konzern wirtschafte bei stark gesenkten Kosten an der Gewinnschwelle. Gelinge der Turnaround, sei Maxtor mit einem 2003er-Kurs-Gewinn-Verhältnis von 15,8 günstig bewertet. Springe zusätzlich der Umsatz durch den Verkauf von Festplattenrekordern an, katapultiere dies den Gewinn und die Maxtor-Aktie in die Höhe.
Vor diesem Hintergrund rät das Anlegermagazin "Focus Money" zu einem Engagement in die Aktien von Maxtor. Der Stoppkurs sollte bei 6,20 Dollar platziert werden.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|