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MOL kaufen


07.07.2003
ExtraChancen

Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von MOL (ISIN HU0000010517 / WKN 890537) zu kaufen.

Wer sein Geld im letzten Jahr in Ungarn angelegt habe, der sei sehr gut damit gefahren. Die ungarischen Standardwerte im BUX, der einen Anstieg um 9% auf Forint-Basis verzeichnet habe, hätten gegenüber dem DAX deutlich besser abgeschnitten. Auf US-Dollarbasis habe sich durch Währungsgewinne sogar ein Plus von 30% ergeben. Auch das Wachstum des Bruttosozialprodukts in Ungarn von über 3% könne sich sehen lassen.

Auch wenn die ungarische Börse - gemessen an der Marktkapitalisierung (rund 11 Mrd. USD) - kleiner sei als beispielsweise Prag und Warschau, stehe sie bei institutionellen Anlegern hoch im Kurs. Gründe seien unter anderem die guten Fundamentaldaten und die niedrige Bewertung der Unternehmen.

In dieses Bild passe auch MOL Magyar OLAJ-ES Gazipari, der größte Energiekonzern Ungarns. Das zeige auch ein kurzer Unternehmens-Check: Mit einer erwarteten Netto-Profit-Marge von 9,9% für 2004, einem Preis/Buchwert Verhältnis von 1 und einem KGV von nur 6,1 sei MOL nicht nur im Vergleich zu seinen europäischen Konkurrenten attraktiv bewertet.


Die Strategie des Unternehmens sehe in den nächsten Jahren eine aggressive Expansionspolitik vor. So sei zuletzt die Mehrheit an dem slowakischen Öl-Unternehmen Slovnaft übernommen worden. Darüber hinaus bestehe Interesse an weiteren zum Verkauf stehenden Unternehmen. Dazu würden Beopetrol (Serbien), Petrom (Rumänien), INA (Kroatien) sowie Unipetrol (Tschechien) gehören. In Polen wolle MOL in den nächsten vier Jahren 100 bis 150 neue Tankstellen eröffnen.

"Die größte Fantasie", so Ralph Luther, Emerging-Markets-Experte und Fondsmanager bei der Hamburger Berenberg Bank, "kommt aber durch die Tatsache, dass die ungarische Regierung bis zum Ende des Jahres ihren Anteil von 22,7% verkaufen wird und bis dahin ein starkes Interesse an einem möglichst hohen Aktienkurs hat."

Deshalb dürfte schon bald mit positiven Meldungen gerechnet werden. Dazu könnte der unter Dach und Fach gebrachte Verkauf der defizitären Gassparte gehören. Schon jetzt sei ein zehnjähriger Öllieferungsvertrag im Volumen von mehr als 10 Mrd. USD mit der russischen Yukos abgeschlossen worden. Danach solle MOL jährlich 7,2 Mio. Tonnen Rohöl kaufen, um seine ungarische und slovakische Raffinerien zu beliefern.

Derzeit scheine der Zeitpunkt für einen Kauf der Aktie - neben der schwachen ungarischen Währung - auch aus charttechnischer Sicht gut gewählt. Die Aktie befinde sich in einem mittelfristig intakten Aufwärtskanal und habe bei 5.000 Forint eine erste Unterstützung, eine weitere folge im Bereich von 4.800 bis 4.900 Forint. Die Aktie biete auf Jahressicht ein Kurspotenzial von rund 20%. Käufe sollten an der Börse in Ungarn getätigt werden, um sich auch die positiven Währungseffekte zu sichern. Stop-Marken sollten kurz unterhalb der Unterstützungen gewählt werden.

Die MOL-Aktie wird von den Experten von "ExtraChancen" zum Kauf empfohlen.




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