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Statoil empfehlenswert


03.07.2003
Wirtschaftswoche

Die Experten vom Börsenmagazin "Wirtschaftswoche" halten die Aktie von Statoil (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) für ein empfehlenswertes Anlageinstrument.

Das noch zu rund 82 Prozent vom norwegischen Staat kontrollierte Unternehmen ziehe es nach Nordafrika. In Algerein würden rund drei Prozent der weltweit nachgewiesenen Erdgasreserven liegen, dies sei doppelt so viel wie in Norwegen. Statoil wolle sich dort mit 740 Mio. Dollar an zwei Gasförderprojekten beteiligen.

Der britische Energiemulti fahre seinen hohen Algerien-Anteil herunter, da der drittgrößte Energiekonzern der Welt den regionalen Schwerpunkt seiner Gasaktivitäten in Indonesien sowie in Trinidad und Tobago setze. BP gebe durch das Geschäft lediglich 1,8 Prozent seiner insgesamt 17,6 Mrd. Barrel Öl- und Gasreserven ab, unterdessen Statoil seine nachgewiesenen Reserven auf einen Schlag um mehr als ein Fünftel auf gut 1,9 Mrd. Barrel erhöhe. Ferner bringe der Einstieg in Algerien die internationale Expansionsstrategie des norwegischen Konzerns ein gutes Stück voran.


Statoil fördere momentan täglich 1,16 Mio. Barrel Öl und Gas. Mehr als 90 Prozent davon würden aus der norwegischen See stammen. Bis 2007 wolle man täglich 1,35 Mio. Barrel fördern. Ein Viertel davon dürfte dann aus Fördergebieten außerhalb der Heimat kommen. Statoil wäre mit 31,85 Prozent am Projekt "In Salah" das in 2004 starten solle und zu 50 Prozent an "In Amenas", welches ein Jahr später an den Start gehe, beteiligt. Jeweils neun Mrd. Kubikmeter Erdgas würden dann pro Jahr fließen.

Im ersten Quartal habe man vom hohen Rohölpreis profitiert. Der Umsatz habe sich um 21 Prozent auf 66,56 Mrd. Kronen erhöht. Der Betriebsgewinn sei um 38 Prozent auf 13,76 Mrd. Kronen gestiegen. Der Nettogewinn sei von 3,01 auf 3,59 Mrd. Kronen geklettert. Die Statoil-Aktie sei einer der günstigsten Ölwerte und werfe rund fünf Prozent Dividendenrendite ab. Vorausgesetzt der norwegische Staat gebe noch weitere Anteile ab, dürfte sich die Unterbewertung sukzessive abbauen.

Im Mai habe die Aktie ihre langfristige abwärts gerichtete Trendlinie überwunden. Zeitgleich sei der Sprung über die, jedoch noch fallende, 200-Tage-Linie, gelungen. Das mittel- bis langfristige Kurspotential reiche bis an die Höchststände von 2002 heran.

Die Statoil-Aktie ist für geduldige Investoren nach Ansicht der Experten der "Wirtschaftswoche" ein empfehlenswertes Investment.




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