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UCB Outperformer 22.02.2000
WestLB
Das belgische Pharmaunternehmen UCB (WKN 852738) befinde sich gegenwärtig insbesondere durch die dynamische Entwicklung des Antiallergikums Zyrtec, das in den USA von Pfizer mitvertrieben werde, sowie durch die absehbare konjunkturelle Aufwärtsbewegung in einer Phase starken Wachstums, berichten die Analysten der WestLB.
In den nächsten drei Jahren erwarten die Experten jährliche Gewinnsteigerungen von mehr als 20 %. Aus heutiger Sicht sei das mittelfristige Unternehmenswachstum allerdings wegen der anstehenden Patentabläufe von Zyrtec und möglicherweise auch Claritin ab 2002 unsicher. Daher halten die Analysten die Aktie bei 35,6 EUR mit einem DCF-Wert von rund 39,20 EUR und einem KGV 2001e von 17,0 derzeit für unterbewertet.
UCB sei ein weltweit tätiges Chemie- und Pharma-Unternehmen, das 1999 mit 8.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,83 Mrd EUR sowie einen Gewinn vor Steuern mit 298 Mio EUR erwirtschaftet habe. Wichtige Produkte im Portfolio seien das Antiallergikum Zyrtec, Harze für Pulverbeschichtungssysteme sowie Polypropylen- und Cellophanfolien. In den vergangenen drei Jahren habe UCB den Vorsteuergewinn jeweils um mehr als 20 % steigern können.
UCB vertreibe direkt und indirekt (Pfizer, Daiichi, usw.) das Antiallergikum Zyrtec, das in Europa Marktführer sei und in den USA hinter Claritin (46%) die Position Nr. 2 (21 %) einnehme. UCB profitiere vom hohem Marktwachstum für Antihistaminika von 15-20 % p.a. da aufgrund von Umwelteinflüssen die Zahl der Allergiker steige und sich diese zunehmend medikamentös behandeln liessen.
Innerhalb der Chemie-Aktivitäten (33% Umsatzanteil) konzentriere sich UCB auf schnellwachsende Nischen, in denen die Marktführung angestrebt werde, bzw. schon erreicht sei. Ein Beispiel hierfür seien UV-Härtende Pulverlacksysteme.
Auch im Folien-Bereich (Umsatzanteil 22%) konzentriere sich UCB auf Nischen, die ein deutlich stärkeres Wachstum und höhere Margen als Commodities versprächen. So sei UCB bereits jetzt Weltmarktführer bei OPP-Folien für Etiketten und Sicherheitsfolien. Innovative Entwicklungen zur Waserreinigung mittels modifizierter Cellophanfolien versprächen ebenfalls ein starkes Wachstum.
Der Unternehmenserfolg sei stark an die weitere Entwicklung des Blockbusters Zyrtec gekoppelt. Das mögliche Erfolgspotential des neuen Enantiomers (Levocetirizin) als Nachfolger sei derzeit nur schwer abzuschätzen. Produkte, die mit Zyrtec vom Umsatzpotential her vergleichbar wären, würden sich nicht in der Pipeline befinden.
Die überaus gute finanzielle Ausstattung erlaube Akquisitionen. Übernahmephantasie bestehe angesichts der festen Aktionärsstruktur nicht.
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