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Generali Marketperformer 26.05.2003
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von Generali (ISIN IT0000062072 / WKN 850312) weiterhin mit "Marketperformer" ein.
Generali habe im ersten Quartal einen Nettogewinn von 171 Mio. Euro nach 202 Mio. Euro im Vorjahr erzielt und damit im Rahmen der Markterwartungen gelegen. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen habe sich deutlich um 54,8% auf 1,421 Mrd. Euro verbessert. Während sich das technische Ergebnis in der Lebensversicherungssparte nur marginal von 269 Mio. Euro auf 260 Mio. Euro verschlechtert habe, habe im Schaden- und Unfallbereich eine deutliche Verbesserung beim technischen Ergebnis erreicht werden können. Das Minus sei von 335 Mio. Euro im Vorjahr auf 133 Mio. Euro gesunken.
Die Combined Ratio im Sachgeschäft habe sich von 101,7% um 3,9 Prozentpunkte auf 97,8% verbessert. Die Prämieneinnahmen hätten sich in den ersten drei Monaten um 2,4% auf 12,7 Mrd. Euro erhöht. Das Kapitalanlageergebnis vor Gewinn- und Verlustrealisierungen und Wertberichtigungen sei leicht von 2,25 auf 2,28 Mrd. Euro gestiegen. Geschmälert worden sei das Ergebnis jedoch durch Wertberichtigungen auf Kapitalanlagen, hauptsächlich bei Aktien, in Höhe von 1,023 Mrd. Euro (441 Mio. Euro im Vorjahr). Der Anteil der Aktienanlagen an den Kapitalanlagen (182,9 Mrd. Euro) habe sich weiter von 8,5% Ende 2002 auf 7,9% verringert. Für das Gesamtjahr gehe der Vorstand von einer weiteren Verbesserung im operativen Geschäft aus, ohne jedoch eine konkrete Prognose zu nennen.
Generali habe einen Dreijahres-Strategieplan für die Jahre 2003 bis 2005 vorgelegt. Demzufolge visiere das Unternehmen für 2003 einen konsolidierten Nettogewinn von 931 Mio. Euro an, der bis zum Jahr 2005 auf 1,5 Mrd. Euro wachsen solle. Gleichzeitig solle das Prämienaufkommen um 5,5% auf 56,9 Mrd. Euro steigen und die Combined Ratio auf rund 100% gesenkt werden. Zudem strebe Generali eine Rationalisierung des Geschäfts in Deutschland an. Von den 2.800 Arbeitsplätzen, die weltweit abgebaut werden sollten, würden 1.250 auf Deutschland entfallen. Das Ziel sei, zum zweitgrößten Versicherer Deutschlands aufzusteigen und eine führende Rolle bei der Konsolidierung am deutschen Lebensversicherungsmarkt zu spielen.
Als weiterer Schlüsselmarkt werde Frankreich genannt. Hier sollten die Aktivitäten ausgebaut werden. In Frankreich, wie auch in Deutschland und Italien, wolle der Konzern sowohl organisch als auch durch Zukäufe weiter wachsen. Auch in osteuropäischen Ländern und in China solle die Präsenz des Konzerns gefestigt werden. Bis zum Jahr 2005 sehe der Strategieplan insgesamt ein Sparprogramm im Volumen von 617 Mio. Euro vor.
Generali sei in Italien und Deutschland im Markt für private Altersvorsorge gut positioniert. Die Aktie sei auf dem derzeitigen Kursniveau fair bewertet. Im Falle einer Kapitalmarkterholung besitze die Aktie auf Grund einer vergleichsweise geringen Aktienquote kein überproportionales Kurspotenzial.
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln bestätigen ihre "Marketperformer"-Einschätzung für die Aktie von Generali.
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