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Pliva kaufen 23.06.2003
ExtraChancen
Die Experten von "ExtraChancen" stufen die Aktie von Pliva (ISIN US72917Q2021 / WKN 899878) mit "kaufen" ein.
Die führenden mitteleuropäischen Börsen seien mit Kurs-Gewinn-Verhältnissen von 10 in Tschechien bis 14 in Polen immer noch günstig bewertet. Auf diesem attraktiven Bewertungsniveaus würden die hohen Wachstumsraten doppelt schwer wirken. In den kommenden Jahren sollten die Unternehmensgewinne in diesen Regionen deutlich im zweistelligen Bereich zulegen.
Das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (WIIW) erwarte z.B. für Tschechien und Ungarn im laufenden Jahr Wachstumsraten von 3% und für das kommende Jahr von 4%. Von diesen Raten könnten die großen Industrienationen nur träumen. Dennoch seien dort die Bewertungen der Unternehmen immer noch auf einem deutlich höheren Niveau.
Neben den häufig favorisierten Börsenplätzen in Russland und Ungarn seien aber auch an den kleineren Börsen der Region, Aktien-Perlen zu finden. Dazu gehöre auch der kroatische Pharmawert Pliva. Im vergangenen Jahr hätten die Kroaten einen Gewinn vor Steuern und Zinsen von 250 Mio. USD präsentiert. Das entspreche 25% vom Umsatz. Für 2003 werde mit einer Gewinnsteigerung um mehr als 10% und für 2004 um weitere fast 15% gerechnet.
Eine Entwicklung, die sich sehen lassen könne. Besonders positiv wirke sich bei dem auf Generika, die so genannten Nachahmerprodukte, spezialisierten Unternehmen die Zusammenarbeit mit großen Konzernen wie GlaxoSmithKline und dem US-Riesen Pfizer aus. Der Umsatzanteil in Mittel- und Osteuropa belaufe sich nur noch auf 45%. Da Pfizer den Pliva-"Blockbuster" - ein Breitbandantibiotika - als Lizenznehmer in Nordamerika erfolgreich vertreibe, habe sich in den vergangenen Jahren der US-Markt mit einem Umsatzanteil von fast 40% zum wichtigsten Einzelmarkt für Pliva entwickelt.
Mit GlaxoSmithKline werde im Forschungsbereich kooperiert. Pliva selbst habe jüngst 100 Mio. Euro in ein Forschungszentrum investiert. Damit sei die Basis für das Wachstum in den kommenden Jahren gelegt. Die Forschungsarbeit münde nach aktueller Planung in der Registrierung von 50 neuen Generika. Davon sollten drei oder vier zu neuen "Blockbustern" werden. 2004 solle das Unternehmen dann in drei Gesellschaften aufgeteilt werden: den Mutterkonzern Pliva, der sich mit 100 Mitarbeitern der internationalen Expansion widmen solle, die Pliva Kroatien, hier werde mit über 2.200 Mitarbeitern die Produktion zusammengefasst und das Forschungszentrum mit 500 Mitarbeitern.
Ziel der Konzern-Umstellung sei die flexiblere Positionierung, um auch international ab 2004 selbständig erfolgreich agieren zu können. Daneben solle die Effizienz in den einzelnen Sparten und im Konzern gesteigert werden. Man halte den eingeschlagenen Weg für sehr vielversprechend. Mit einem KGV von 6 sei die Pliva Aktie selbst in der Region konkurrenzlos günstig bewertet und eine interessante Depotergänzung.
Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen die Aktie von Pliva zu kaufen.
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