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RHI "hold"


17.04.2003
Erste Bank

Das Votum der Analysten von Erste Bank bezüglich den Aktien der RHI AG (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) lautet weiterhin "hold".

Wie schon in der letzten Ausgabe berichtet, hätten die endgültigen Zahlen fürs Gesamtjahr 2002 keine Überraschungen gebracht. Mit der Abtrennung der verlustreichen US-Division sei die RHI-Gruppe im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002 wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Nach dem massiven Verlusten in 2001 aufgrund der Probleme in den USA habe die RHI-Gruppe somit wieder einen Jahresüberschuss von 66 Mio. Euro in 2002 erwirtschaftet.

Die wesentlichen Punkte der Sanierungsaktivitäten in 2002 seien die Einleitung des Chapter 11 Verfahrens bei den US-Tochterunternehmen, der Verkauf der Engineering Sparte, die Vereinbarungen bezüglich der Kapitalrestrukturierungs-Maßnahmen mit den Banken und die Ausgabe einer Wandelanleihe gewesen.


Die Anfang 2002 geschaffenen Kapitalmaßnahmen würden der RHI-Gruppe somit eine solide Finanzierungsbasis für die kommenden Jahre ermöglichen. Wesentlicher Schwerpunkt des Sanierungskonzepts sei die sukzessive Reduktion der hohen verzinslichen Verbindlichkeiten. Ende 2002 hätten sich diese Nettofinanz-Verbindlichkeiten - inklusive Mezzaninkapital und Wandelschuldverschreibung - auf rund 819 Mio. Euro belaufen. Mit der Reduktion habe RHI die bekannt gegebenen Ziele für 2002 übertreffen können. Im laufenden Geschäftsjahr 2003 seien Tilgungen zwischen 40 und 50 Mio. Euro geplant. Das bilanzielle EK der Gruppe habe sich Ende 2002 auf -509 Mio. Euro belaufen. Unter Berücksichtigung von Mezzaninkapital und Wandelschuldverschreibung habe die Gruppe Ende 2002 wieder ein leicht positives wirtschaftliches EK von 18 Mio. Euro ausweisen können.

Angesichts der bestehenden wirtschaftlichen Unsicherheiten habe das Management keine konkreten Umsatz- und Ertragsrichtlinien für das laufende Geschäftsjahr 2003 abgegeben. Aufgrund des zufriedenstellenden Auftragseingangs in den ersten Monaten, der guten weltweiten Marktsteilung im Bereich Feuerfest, der Expansion in den Zukunftsmarkt China sowie der zuletzt durchgeführten Restrukturierungs-Maßnahmen gehe das Researchteam aber davon aus, dass RHI - trotz des derzeit bestehenden schwierigeren Umfelds - die Sanierung erfolgreich fortsetzen könne. Im Geschäftsjahr 2004 sollte die Gruppe zusätzlich zu den oben genannten Faktoren auch noch vom erwarteten wirtschaftlichen Aufschwung profitieren können.

Basierend auf den endgültigen Zahlen 2002 habe das Researchteam seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie für die Geschäftsjahre 2003 auf 2,70 Euro und 2004 auf 3,05 Euro leicht angepasst. Das Chapter 11 Verfahren verlaufe laut RHI planmäßig, konkrete Termine bezüglich eines positiven Abschlusses gebe es jedoch noch nicht.

Die Analysten von Erste Bank belassen ihr Rating für die RHI-Aktie unverändert bei "hold".




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