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Anheuser-Busch kaufen 02.06.2003
boerse.de-Aktienbrief
Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" bewerten die Anheuser-Busch-Aktie (ISIN US0352291035 / WKN 865178) mit "kaufen".
Als 1860 die Bavarian Brewery in St. Louis in finanzielle Schwierigkeiten geraten sei, sei der deutsche Einwanderer Eberhard Anheuser zunächst als Kreditgeber eingesprungen, bevor er die Brauerei schließlich vollständig übernommen und gemeinsam mit seinem Schwiegersohn Adolphus Busch geführt habe. 1879 sei die Umbenennung in Anheuser-Busch Brewing Association erfolgt. Der Grundstein des Aufstiegs zum weitgrößten Bierbrauer sei bereits 1876 durch die Einführung der Biermarke Budweiser gelegt worden. Selbst die schwierige Zeit der Prohibition (1920 bis 1933) habe Anheuser-Busch überstanden, indem auf die Herstellung von Eiscreme, alkoholfreier Getränke, Backhefe und Kühlzellen umgesattelt worden sei.
Seit dem Ende der Prohibition stamme der Löwenanteil der Umsätze allerdings wieder aus dem Biergeschäft. Daneben sei Anheuser-Busch nach Walt Disney der zweitgrößte Betreiber von Freizeitparks in den USA (SeaWorld, Bush Gardens) und zudem im Geschäftsfeld Verpackungen tätig. In den USA sei Anheuser mit zahlreichen Biermarken und einem Marktanteil von mehr als 52 Prozent der unangefochtene Marktführer. Die bekanntesten Marken seien neben dem "King of Beers" Budweiser, Bud Light und Michelob. Doch auch weltweit könne den Bierbrauern aus dem Bundesstaat Missouri, die jährlich etwa 150 Millionen Hektoliter Gerstensaft produzieren würden, aufgrund der vielen Beteiligungen kein Konkurrent das (Brau-)Wasser reichen.
So sei Anheuser-Busch z.B. mit rund 50 Prozent an der mexikanischen Grupo Modelo mit der bekannten Marke Corona beteiligt. Zudem sei jüngst der Anteil am größten chinesischen Bierbrauer Tsingtao Brewery von 4,5 auf 27 Prozent erhöht worden. Der Wachstumsdurst scheine bei Anheuser-Busch nicht zu stillen zu sein, nachdem für das erste Quartal abermals Rekordzahlen vorgelegt worden seien. Die Umsätze seien erneut um 4,6 Prozent auf 3,28 Milliarden Dollar geschraubt worden und der Gewinn habe sich um 6,4 Prozent auf 485 Millionen Dollar verbessert.
Dabei profitiere der sehr konjunktur-unabhängige Konzern sowohl von anhaltenden Volumen-, wie Preissteigerungen. Denn Anheuser habe nun bereits im 17. Quartal in Folge die Preise um mehr als 2% anheben können. Mini-Risiko, bei 15% Gewinnchance jährlich, Aktionäre von Anheuser-Busch müssten keinen Kater befürchten, denn der Titel gehöre zu den sichersten Werten, die der Champions-Pool zu bieten habe. In den letzten 10 Jahren habe es nur ein einziges Verlustjahr (2001) gegeben, das zu einem Kursrückgang von lediglich 0,6 Prozent geführt habe. Durch die geringen Kursrückschläge errechne sich eine Verlust-Ratio von nur 1,55, obwohl die jährliche Kursrendite mehr als 15 Prozent betrage. Dabei gehöre Anheuser derzeit zu den wenigen Titeln, die ihre Performance-Kennzahlen sogar kontinuierlich verbessern könnten.
Anheuser habe sich in 2002 um 7 Prozent verbessern können und liege auch im laufenden Jahr bereits wieder um 7 Prozent vorne. Damit würden jetzt nur noch 8 Prozent bis zu den jüngsten All-Time-Highs vom Oktober fehlen und darüber sei der Kurs nach oben zunächst vollkommen frei.
Nachdem die Anheuser-Busch-Aktie nun abermals über ihre 200-Tage-Linie gekreuzt hat, stellen die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" den Dauerfavoriten (bisher schon vier Empfehlungen) nun erneut zum Kauf.
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