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Böhler-Uddeholm Kaufsignal in Sicht 29.05.2003
Wirtschaftswoche
Die Experten der "Wirtschaftswoche" sind der Meinung, dass ein nachhaltiger Ausbruch über den langfristigen Widerstand bei 50 Euro ein klares Kaufsignal der Böhler-Uddeholm-Aktie (ISIN AT0000903851 / WKN 894577) wäre.
Der Edelstahlkonzern leide zwar unter der schwachen Nachfrage in seinen Absatzmärkten Luftfahrt, Energie und Elektronik. Doch daran gemessen, sei das erste Quartal ordentlich verlaufen. Der Umsatz sei leicht auf 362 Mio. Euro zurückgegangen. Mit 13,3 Mio. Euro habe der Überschuss leicht über und der Auftragseingang mit 270,1 Mio. Euro knapp unter Vorjahresniveau gelegen. Dies sei für einen euphorischen Geschäftsausblick sicherlich zu wenig. Doch dafür sei die Aktie mit einem 2003er-KGV von acht recht preiswert und dividendenstark (fünf Prozent Rendite).
Das Papier habe jedoch noch einen weiteren reizvollen Faktor. Denn der Konzern gehöre zu den Unternehmen, welche bis spätesten 2006 vollständig privatisiert werden sollten. Die österreichische Staatsholding OIAG halte bislang noch 25 Prozent an Böhler-Uddeholm. Eine Investorengruppe um den niederösterreichischen Rechtsanwalt Rudolf Fries sei mit 25,1 Prozent größter Einzelaktionär, zeige aber nur für Teile des ÖIAG-Pakets Kaufinteresse.
Rudolf Humer, Vorstandschef des Wäschekonzerns Palmers, solle es auf das gesamte ÖIAG-Paket abgesehen haben. Wie auch immer dieses Pokerspiel ausgehen möge, man könne sicher sein, dass man den Staatsbesitz sicherlich nicht verscherbeln werde. Das Kursrisiko der Aktie werde von einem intakten langfristigen aufwärts gerichteten Trend begrenzt.
Der nachhaltige Ausbruch über den langfristigen Widerstand bei 50 Euro wäre nach Einschätzung der Experten der "Wirtschaftswoche" jetzt ein klares Kaufsignal der Böhler-Uddeholm-Aktie.
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