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Palfinger kaufen 23.05.2003
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank empfehlen die Aktie von Palfinger (ISIN AT0000758305 / WKN 919964) zu kaufen.
Palfinger habe mit den Zahlen zum ersten Quartal die Ende März gegeben Indikationen bestätigt. Der Umsatz der Gruppe habe sich auf EUR 80 Mio. nach EUR 74 Mio. in Q1/02 bzw. EUR 78 Mio. in Q4/02 verbessert. Vor allem im Kranbereich hätten die kurzfristig ungünstigen Effekte in 2002, welche sich durch die Einführung des RAP-Programmes infolge der Vorrätereduktion eingestellt hätten, rückgängig gemacht werden können. Der Umsatz im Kranbereich sei von EUR 41,1 Mio. in Q1/02 bzw. EUR 39,4 Mio. in Q4/02 rasant auf EUR 46,4 Mio. gestiegen. Dieser markante Anstieg sei vor allem auf Steigerungen in Spanien, Großbritannien und Frankreich zurückzuführen, während der Markt in Deutschland und Italien merklich verloren habe.
Die Bereiche Hydraulische Systeme und Forstkräne hätten leichte Umsatzrückgänge in Q1/03 gegenüber Q1/02 hinnehmen müssen. Das EBIT der Gruppe habe mit EUR 7,2 Mio. auf dem Niveau von Q1/02 (EUR 7,1 Mio.) und markant über Q4/02 gelegen (EUR 2,9 Mio.). Die EBIT-Marge mit 9%, ebenfalls auf Niveau des Vorjahres, habe hingegen stark von einer verbesserten EBIT-Marge im Forstbereich profitiert (neue Modelle), während sich die EBIT-Margen im Kranbereich und Bereich für Hydraulische Systeme merklich reduziert hätten. Eine schwächere Kapazitätsauslastung im Bereich Rail System (Hydraulische Systeme), bedingt durch längere Projektzeiten, könnte das Ergebniswachstum bremsen.
Der Verschuldungsgrad habe sich von 40% per Ende 2002 auf 39% per 31.03.2003 verbessert. Darüber hinaus sei das Aktienrückkaufprogramm beendet worden, wobei derzeit 5,1% aller ausstehenden Aktien gehalten würden. Diese sollten für etwaige Akquisitionen verwendet werden. Habe die Aktie seit der Kauf-Empfehlung 30% an Wert gewinnen können, so bestünden nun zwei wesentliche Risken für die Aktie.
Zum einen sei der schwache US-Dollar gegenüber dem Euro zum nennen, zum anderen sei im derzeitigen Preis bereits eine Erholung für den europäischen Markt eingepreist, wobei Deutschland ein Signal dafür bisher schuldig geblieben sei. Wenngleich mit keiner Fortsetzung des rasanten Anstieges zu rechnen sei, so sei man zuversichtlich, dass aus folgenden Gründen weiterhin ein positives Momentum bestehen bleibe: 1) die Kernelemente der Investment-Story Palfinger seien weiter intakt, 2) das Gewinnwachstum 2003 resultiere auch aus einer Eliminierung der negativen Effekte in 2002 und 3) die Bewertung zeige noch immer ein Aufwärtspotenzial.
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von Palfinger mit "kaufen" ein.
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