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Böhler-Uddeholm "hold" 23.05.2003
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von Böhler-Uddeholm (ISIN AT0000903851 / WKN 894577) weiterhin mit "hold" ein.
Im ersten Quartal 2003 sei es dem Edelstahlproduzenten gelungen, ungeachtet der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen, bei einem etwas schwächeren Umsatz (-2% auf EUR 362 Mio.) das Ergebnis (+2% auf EUR 26,5 Mio. im EBIT) leicht zu verbessern. Zu berücksichtigen gelte, dass der vor kurzem erworbene 50%-Anteil an der Böhler-Thyssen Schweißtechnik GmbH noch nicht im Umsatz und Ergebnis eingerechnet worden sei. In den ersten drei Monaten sei es in Europa und den USA zu keiner wirtschaftlichen Erholung gekommen. In Asien habe Böhler-Uddeholm aber von einer guten Binnennachfrage profitiert. Eine Beeinträchtigung des Edelstahlgeschäfts durch die Krankheit SARS sei im ersten Quartal nicht gegeben. Eine solche könne jedoch für die nächsten Monate nicht ausgeschlossen werden. Belastend auf die Ergebnislage habe sich viel mehr die Schwäche des US-Dollars gegenüber dem Euro ausgewirkt.
Für das zweite Quartal zeige sich das Management aufgrund der anhaltend angespannten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin gedämpft. Eine nachhaltige Erholung der Konjunktur werde aktuell erst in 2004 gesehen. Der Auftragseingang im ersten Quartal 2003 habe mit EUR 270,1 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Beim Auftragsstand Ende März 2003 habe die Gruppe jedoch einen 11% Rückgang im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen müssen. Böhler-Uddeholm zähle aktuell nach wie vor zu einem der ersten Kandidaten für eine vollständige Privatisierung. Derzeit gebe es jedoch von Seiten der ÖIAG aber noch keine Aussagen bezüglich des Timings bzw. der Art der Privatisierung. Eine Platzierung über die Börse sehe man im Hinblick auf einen höheren Streubesitz positiv. Übernahmephantasien sehe man aktuell jedoch nicht.
Aufgrund der aktuell sehr schwierigen wirtschaftlichen Situation und weil das Management noch keine Besserung in Aussicht stellt, bestätigen die Analysten der Erste Bank ihre "hold"-Empfehlung für die Aktie von Böhler-Uddeholm trotz der nach wie vor bestehenden Unterbewertung auf EV/EBITDA und KGV Basis im Vergleich zu Mitbewerben.
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