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Austrian Airlines übergewichten 12.05.2003
Raiffeisen Centrobank
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank stufen die Aktie von Austrian Airlines (ISIN AT0000620158 / WKN 875224) mit "übergewichten" ein.
Das Ergebnis des ersten Quartals habe im Zeichen des Irakkriegs, hoher Treibstoffpreise, einer Konjunkturflaute, SARS und einer verschärften Konkurrenz durch Billigfluglinien gestanden. Während sich Terrorangst und Treibstoffpreise bereits "normalisiert" hätten, werde SARS zumindest die Verkehrsergebnisse des 2. Quartals beeinträchtigen. Die geänderten Wettbewerbsbedingungen würden sich als mittel- bis langfristiges Phänomen manifestieren.
Aufgrund der weiterhin bestehenden Unsicherheiten beschränke sich der Ausblick des Managements auf "bestenfalls ein EBIT auf Vorjahresniveau". Die Analysten hätten ihre Umsatzschätzung um 4% auf 2097 Mio. EUR reduziert und würden ein EBITDAR von 354,3 Mio. EUR bzw. ein EBIT von 26,2 Mio. EUR erwarten. Das erwartete Ergebnis je Aktie habe man von -0,22 EUR auf -0,39 EUR reduziert.
Nach dem Ende des Irakkonflikts und unter der Annahme keiner Eskalation von SARS würden die Analysten ab der 2. Jahreshälfte einen Aufwärtstrend bei Verkehrszahlen und operativen Ergebnissen erwarten. Man rechne heute zwar weiterhin mit einem leicht negativen Jahresergebnis, gehe aber für die Folgejahre von einer nachhaltigen, durch die laufende bzw. derzeit intensivierte Restrukturierung getragenen Ergebnisverbesserung aus.
Unsicherheiten im Zusammenhang mit SARS und Billigfluglinien indizieren weiterhin ein hohes Risiko, dennoch sehen die Analysten der Raiffeisen Centrobank auf Jahressicht ein Kurspotenzial von mehr als 15% und stufen daher die Austrian Airlines-Aktie von "untergewichten" auf "übergewichten" mit einem Kursziel von 8,20 EUR hoch.
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