|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
S&T noch kein Einstieg 25.04.2003
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank empfehlen bei der S&T-Aktie (ISIN AT0000905351 / WKN 915194) noch nicht einzusteigen.
Das österreichische Unternehmen für IT-Dienstleistungen in Zentral- und Osteuropa habe diese Woche den Bericht zum 1. Quartal 2003 vorgelegt. Vor allem durch einen abrechnungsbedingt in das 1. Quartal 2003 verschobenen Auftrag sei es zu einem signifikanten Umsatzanstieg von 34% auf 45,1 Mio. Euro gekommen. Die jüngste Akquisition der sieben Niederlassungen der Fujitsu Services habe noch keine Auswirkung auf das vorgelegte Quartalsergebnis. Das Betriebsergebnis (EBIT) habe überproportional auf 0,88 Mio. Euro (+43%) gesteigert werden können.
Seit 11. April sei das Unternehmen neben der Nasdaq Europe zusätzlich an der Wiener Börse gelistet. Man erwarte dadurch zumindest eine verstärkte Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit für die Aktie der S&T. Das Unternehmen sei derzeit mit ca. 28,5 Mio. Euro an der Börse bewertet. Zusätzlich bestehe mit 31.12.2002 eine Nettoverschuldung von 11,1 Mio. Euro, womit sich ein Enterprise Value von 39,6 Mio. Euro errechne. Bezogen auf das letztjährige Ergebnis von 2,56 Mio. Euro beim EBIT und 7,56 Mio. Euro beim EBITDA erscheine die Bewertung auf dieser Basis relativ fair.
Allerdings erreiche der Enterprise Value gerade einmal ca. 23% vom Umsatz, der im Jahr 2003 noch dazu signifikant ausgeweitet werden sollte. Wenn also das Ergebnis heuer proportional signifikant steigen sollte, ergebe sich doch Aufwärtspotenzial bei der Aktie. Die Positionierung des Unternehmens in den Wachstumsmärkten Zentral- und Osteuropas sei zweifelsohne attraktiv. Vor einem Einstieg würde man aber die Nachhaltigkeit des Ergebnisanstiegs im Laufe der nächsten Monate abwarten, da der wirkliche Margendruck durch die Konkurrenzsituation nicht einfach zu beurteilen sei.
Insofern ist für einen Einstieg bei S&T noch keine Eile geboten, so die Analysten der Erste Bank, nach unten dürfte die Aktie aber ohne außergewöhnlich negative Effekte gut abgesichert sein.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|