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Schneider übergewichten 23.04.2003
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Schneider-Aktie (ISIN FR0000121972 / WKN 860180) mit "übergewichten".
Mit einem eher enttäuschenden Umsatz von 2.079 Mio. Euro habe Schneider im ersten Quartal die rezessive Branchenkonjunktur bestätigt. Jedoch relativiere sich das Minus von 7,5% gegenüber dem Vorjahr bei Betrachtung in lokalen Währungen zu einem nur noch bescheidenen Abschlag von 0,9%. Diese adjustierte Ebene beeinflusse angesichts der nahezu 100%igen Wechselkursabsicherung die Ertragsentwicklung entscheidend. Weiterhin habe das schwierigste Umfeld Nordamerika geboten.
Bereinigt um 4,5% sei der Umsatz abgerutscht, was aber durchaus im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. In US-Dollar hätten die Erlöse nämlich exakt auf dem Niveau des Schlussquartals 2002 gelegen. Das Plus von bereinigt 10,1% in den sonstigen Regionen - China gewinne hier immer mehr an Bedeutung - könne sich sehen lassen. Allerdings sei in der Stabilitätszone Europa das Volumen unerwartet auf das Tief vom 3. Quartal 2002 abgesackt. Im Heimatmarkt Frankreich dürfte die Hauptursache zu suchen sein, wo das Bauvolumen zuletzt kräftig unter Druck gekommen sei.
Die weniger zyklische Nachfrage nach Gebäudetechnik scheine generell in den gesättigten Märkten labiler geworden zu sein. Das Unternehmen erkenne andererseits in der Fabrikautomation (Umsatzanteil 2002: 35%) erste Erholungstendenzen. Den Hintergrund für die gute Performance der Aktie dürfte dies im frühen Handel bilden (+3% gegenüber dem Vortag).
Mit Blick auf die strategischen Vorteile einer weit überdurchschnittlichen operativen Marge und der sehr soliden Finanzausstattung behalten die Analysten von Helaba Trust ihre "übergewichten-" Empfehlung für den Schneider-Titel bei.
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