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WPP "outperform" 18.03.2003
ING BHF-BANK
Der Analyst Jens Schott der ING BHF-BANK stuft die Aktie WPP (ISIN GB0009740423 / WKN 871903) weiterhin mit "outperform" ein.
Der Werbekonzern WPP habe am 24. Februar Zahlen zum Geschäftsjahr 2002 gemeldet, die erwartungsgemäß schwach ausgefallen seien, die andererseits aber auch Zeichen einer Bodenbildung erkennen ließen. WPP habe einen Umsatzrückgang von 2,8% (akquisitionsbereinigt -5,9%) gemeldet. Das Ergebnis vor Steuer und Goodwill sei um 18,8% auf 400,6 Mio. Britische Pfund (GBP) gefallen und sei damit am oberen Rand der Erwartung der Analysten von 395-401 Mio. GBP.
Positiv sei zu beurteilen, dass WPP im Jahresverlauf 2002 in jedem Quartal den Umsatzrückgang zum Vorjahr habe verringern können. Nach mehr als 9% organischem Umsatzminus im ersten Quartal sei der Umsatz im vierten Quartal nur noch um knapp 3% gesunken. Sehr stark habe sich auch im abgelaufenen Jahr das Neugeschäft dargestellt. Mit mehr als 2,4 Mrd. GBP an Neuaufträgen sei WPP weltweite Nummer eins gewesen.
Sehr stark fokussiert seien die Investoren auf den Ausblick von WPP. Hier habe es wenig Neues zu berichten gegeben. Das Unternehmen rechne weiterhin mit einem unveränderten Umsatz auf vergleichbarer Basis und einem zweistelligen Plus beim operativen Ergebnis. Bei der Entwicklung im Januar sei man laut Unternehmensangaben der Planung mit einem Minus von 1% beim Umsatz voraus gewesen.
Das Werbejahr 2003 insgesamt solle weiter schwierig, aber besser als 2002 verlaufen. WPP rechne damit, dass die zweite Jahreshälfte 2003 besser werde als die erste. 2004 solle dann durch die werbeträchtigen Olympischen Spiele und die US-Wahlen eine deutlichere Verbesserung erreicht werden. Langfristig sei der Ausblick für WPP lt. eigener Aussage "sehr positiv". Die Analysten würden sich dieser Meinung anschließen.
WPP gewinne derzeit Marktanteile und dürfte von einer zyklischen Erholung des Werbemarktes sehr stark profitieren. Bezogen auf die Margenentwicklung sei WPP bei der Aussage geblieben, dass nach einer Marge von 12,3% in 2002 im Jahr 2003 die Marge auf 13,3% und 2004 auf 13,8% steigen solle. Das Langfristziel von 20% Marge werde ebenfalls beibehalten. Die Margenverbesserung im laufenden Jahr dürfte erreichbar sein, da das Unternehmen den Stellenabbau zunächst größtenteils abgeschlossen habe und hieraus keine erhöhten Einmalbelastungen mehr resultieren würden.
Die unveränderte Guidance sei positiv in einem Umfeld, wo sich Wettbewerber aus dem Sektor durch Gewinnwarnungen hervortun. In einem schwierigen Gesamtmarkt behaupte sich WPP derzeit sehr gut. WPP sei daher weiter die erste Wahl im Sektor Werbeagenturen und sichere im Modellportfolio ein hohes Maß an zyklischem Exposure. Die Aktie birge aber - nicht zuletzt aufgrund der Kriegsrisiken und der Auswirkung auf die Werbewirtschaft - erhebliche Risiken.
Die Analysten der ING BHF-BANK bestätigen das Rating von WPP bei "outperform-hohes Risiko (A3)".
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