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Call auf Starbucks: Absichtlich falsch? Optionsscheineanalyse 18.01.2019
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Jürgen Sterzbach von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000ST5RBB5/ WKN ST5RBB) der Société Générale auf die Aktie von Starbucks (ISIN US8552441094/ WKN 884437) vor.
Würden die Angestellten von Starbucks auf den Kaffeebechern die Namen der Kunden absichtlich falsch schreiben? Eine US-Agentur habe herausgefunden, dass auf Twitter pro Tag rund 50 Beiträge gestellt worden seien, in denen sich die Nutzer über die falsche Schreibweise ihres Namens beschwert hätten. Ebenso habe die Studie herausgefunden, dass Bilder mit falschem Namen auf dem Becher doppelt so oft gepostet worden seien als normale Starbucks-Bilder. Gerade der visuelle Effekt mit Logo sei wesentlich wertvoller als eine reine Textnennung, habe die Agentur gefolgert.
Aus technischer Sicht befinde sich die Aktie bereits seit Juni letzten Jahres in einer ansteigenden Tendenz. Neuen Schwung habe sie Mitte Oktober mit dem Anstieg über einen zuvor fallenden Widerstand aufgenommen. Auf die Quartalszahlen Anfang November habe die Aktie mit einem Sprung nach oben reagiert. In der Folge habe das die Notierungen im November auf ein Hoch bei 68,96 US-Dollar geführt, wodurch sie sich deutlich von der Aufwärtsbewegung nach oben abgesetzt hätten. Im Anschluss habe die Aktie allerdings wiederum tiefer tendiert.
Dabei habe sie die aktuell um 62 US-Dollar ansteigende Bewegung wieder aufgenommen. Mit einem nachhaltigen Anstieg über 65 US-Dollar könnte die Starbucks-Aktie nicht nur aus der Konsolidierung nach oben ausbrechen, sondern folgend einen Aufwärtsimpuls erfahren, der sie weiter nach oben führen könnte. Dabei wäre das Allzeithoch um 69 US-Dollar das erste Ziel, ehe neue Hochs erreicht werden könnten. Auffallend sei in den letzten Monaten die relative Stärke gewesen, welche die Starbucks-Aktie während eines nachlassenden Gesamtmarktes gezeigt habe.
Neue Zahlen präsentiere die Kaffeehauskette am 24. Januar. Gelinge es dem Konzern, die Erwartungen der Analysten ein weiteres Mal zu übertreffen? Im vorherigen Quartal von Juli bis September hätten sich die Erlöse um drei Prozent vor allem dank gut gelaufener Geschäfte in den USA und in China sowie neuer Produkte wie Kaltgetränken erhöht. Starbucks sei darüber hinaus kurz vor den Zahlen eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Online-Händler Alibaba eingegangen, um in Städten seine Produkte auszuliefern.
Mit einem Call-Optionsschein könnten risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Starbucks-Aktie ausgehen würden, überproportional profitieren. Der klassische Optionsschein mit einem Basispreis bei 60 US-Dollar und einer Fälligkeit am 17.01.2020 könnte eine Rendite von 100 Prozent erzielen, wenn die Aktie bis zum Laufzeitende bis 78 US-Dollar steige. Sollte sie höher steigen oder das Ziel vorzeitig erreichen, wäre eine höhere Rendite möglich.
Zu beachten sei: Falls die Aktie zur Bewertung unter 60 US-Dollar schließe, verfalle der Optionsschein wertlos. Sonst werde die Differenz zwischen Kurs und Basispreis zum Bezugsverhältnis von 0,1 ausbezahlt. Um aktuell einen Gewinn zu erzielen, müsste die Aktie am Bewertungstag um 69 US-Dollar (Break-Even-Punkt) schließen. Ein Ausstieg aus der spekulativen Idee wäre zu erwägen, sollte die Aktie die steigende Tendenz unter 62 US-Dollar nachhaltig verlassen. (18.01.2019/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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