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Erste Bank übergewichten 02.12.2002
Raiffeisen Centrobank
Alfred Steininger, Analyst der Raiffeisen Centrobank, stuft die Aktie der Erste Bank (WKN 909943) von "neutral" auf "übergewichten" herauf.
Die Erste Bank habe das EGT in den ersten drei Quartalen 2002 um 20,1% auf EUR 336,1 Mio. gesteigert. Ca. 74% davon seien auf die Ceska und die Slovenska Sporitelna entfallen, obwohl die beiden Tochtergesellschaften nur 18,9% der risikogewichteten Konzernaktiva in Höhe von EUR 38,2 Mrd. hielten. Das Nettozinsergebnis sei um 10,2% auf EUR 1.166,8 Mio. gestiegen und stelle mit ca. 2/3 der Betriebserträge die wichtigste Einnahmenkomponente der Erste Bank dar. Die Nettozinsmarge sei mit 1,72% gegenüber 1,75% zum Halbjahr 2002 relativ stabil gestiegen. Der ROE sei im Vergleich zur Vorjahresperiode von 11,3% auf 9,8% gesunken, zurückzuführen auf die im Sommer durchgeführte Kapitalerhöhung um 9,21 Mio. Stück Aktien.
Die Konjunkturprognosen für Österreich sähen 2003 ein schwaches Wachstum von ca. 1,5% voraus. Die EU-Kandidatenländer sollten demgegenüber ein Wachstum in doppelter Höhe aufweisen. Die Analysten der Raiffeisen Centrobank erwarten für 2003 eine leichte Verbesserung im Inlandsgeschäft und zweistellige Zuwächse in Osteuropa auf Basis EGT.
Die Analysten der Raiffeisen Centrobank reduzieren ihre Gewinnschätzungen aufgrund des weiter gedrückten wirtschaftlichen Umfeldes, stufen jedoch die Erste-Bank- Aktie aus Bewertungsgründen von "neutral" auf "übergewichten" hoch. Die neuen Gewinnschätzungen lauten: EPS 2002e: 4,14 (alt 4,65), EPS 2003e: 5,17 (alt 5,39), EPS 2004e: 6,43 (alt 7,02). Daraus leite sich eine Bewertung auf Basis KGV 2002e bzw. 2003e von 13,1 bzw. 10,5 ab, die sich den historischen Tiefstständen im Jahr 2000 annähere.
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