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Viacom spekulativer Kauf


20.02.2003
ING BHF-BANK

Dem spekulativ ausgerichteten Anleger empfehlen erneut die Analysten der ING BHF-BANK die Aktien von Viacom (WKN 880486) zum Kauf.

Viacom sei eines der führenden globalen Medienunternehmen und sei in den Bereichen TV, Entertainment, Video, Musik und Verlagsgeschäft tätig. Das Unternehmen biete Programme für einen breiten Adressatenkreis unter seinen "Marken“ Namen wie CBS, MTV, Nickelodeon, VH1, Paramount Pictures, Viacom Outdoor und Infinity an. Viacom erziele je rund die Hälfte seiner Umsätze durch Werbeeinnahmen und durch Verkäufe von Content.

Viacom habe am 12. Februar Zahlen zum Gesamtjahr 2002 gemeldet, die leicht besser ausgefallen seien als erwartet. Der Umsatz sei um sechs Prozent auf 24,61 Milliarden US-Dollar gesteigert worden und das EBITDA sei um 22 Prozent auf 5,54 Milliarden US-Dollar gestiegen (beides in line). Das Ergebnis pro Aktie sei um 17 Prozent auf 1,24 US-Dollar gesteigert worden und sei damit 2 Cent besser als erwartet gewesen.

Viacom habe im vierten Quartal ein starkes Momentum gezeigt (Umsatz plus zwölf Prozent, EBITDA plus 42 Prozent), welches aus der zyklischen Erholung der Werbeeinnahmen herrühre. Im vierten Quartal seien die Werbeeinnahmen des Konzerns um 14 Prozent gestiegen (Anteil am Konzernumsatz bei 48 Prozent). Die Ergebnisse seien in der Entertainment-Sparte (Film, Kino) besser als erwartet gewesen, während in den Bereichen Cable Networks, Television und Infinity das Unternehmen leicht enttäuscht habe.


Auf Konzernebene sei das Ergebnis aber wie erwartet gewesen. Beim Ausblick sei das Unternehmen bei der vorherigen Aussage geblieben und habe über einen "starken Start in das Jahr 2003" berichtet. Der Umsatz solle weiterhin mittel-einstellig, das EBITDA zweistellig und das EPS im mittleren Zehnerprozentbereich gesteigert werden (Konsens derzeit Umsatz plus 7,2 Prozent, EPS plus 17 Prozent).

Bei den Prognosen habe Viacom bereits einen drohenden Irak-Krieg berücksichtigt, der auf Grund einer mehrtägigen non stop-coverage z.B. bei CBS für verringerte Werbeeinnahmen sorgen würde. Unsicherheits- und Hauptbelastungsfaktor für die Aktie bleibe die Zukunft von COO Mel Karmazin, der bei den Investoren hochangesehen sei. Dessen Vertrag laufe Ende 2003 aus und Viacom habe noch keine Verlängerung des Vertrages mit ihm aushandeln können.

Karmazin sei in der Presse auch schon mit AOL Time Warner in Verbindung gebracht worden. Die ING BHF-BANK halte die Marktreaktionen auf die Spekulationen zu Karmazin für übertrieben, da Viacom auch über ein sehr starkes divisionales Management verfüge und selbst ein Weggang von Karmazin somit zu verkraften wäre.

Nach den Kursverlusten der vergangenen Wochen sei die Aktie wieder auf einem günstigen Bewertungsniveau. Die Prämie zum Sektor sei abgebaut worden, obwohl das Unternehmen über ein deutlich besseres Wachstumsprofil verfüge.

Die Analysten der ING BHF-BANK bekräftigen ihre Kaufempfehlung für Viacom und belassen das Rating auf "outperform" bei hohem Risiko.




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