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Suez kaufenswert 20.02.2003
ING BHF-BANK
Die Analysten der ING BHF-BANK empfehlen erneut die Aktien von Suez (WKN 852491) zum Einstieg.
Der französische Versorger habe für das abgelaufene Jahr über den Erwartungen liegende Umsatzzahlen vorlegen können. Der Umsatz sei in 2002 um 8,8 Prozent auf 46,1 Milliarden Euro gesteigert worden. Das organische Wachstum (ohne Energiehandel und Gaspreis-Schwankungen) habe auf Jahressicht 5,7 Prozent betragen. Insbesondere im vierten Quartal habe Suez organisch um hohe 8,6 Prozent wachsen können, im Vergleich zu etwa durchschnittlich 5,4 Prozent in den drei Vorquartalen.
Die Umsatzentwicklung negativ beeinflusst hätten Wechselkursschwankungen und der Rückgang des Erdgaspreises (minus 1,5 Prozent). So habe sich insbesondere bedingt durch die Abwertung des argentinischen Peso, der Schwäche des brasilianischen Real sowie des US-Dollar der Umsatz um 1,5 Milliarden Euro bzw. 3,6 Prozent verringert. Hingegen hätten Übernahmen mit plus vier Prozent und der Energiehandel mit plus 4,2 Prozent positiv zum Umsatzwachstum beigetragen. In Europa und Nordamerika habe Suez rund 89 Prozent seiner Umsätze erzielt.
Ausschlaggebend für die positive Entwicklung sei das starke Wachstum in den Schlüsselbereichen Energie, Wasser und Entsorgung gewesen. Die Energiesparte habe ein Netto-Umsatzwachstum (ohne Wechselkurseffekte, Energiehandel, Akquisitionen und Verkäufe) von 4,9 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro, der neu geschaffene Bereich Umwelt (Wasser- und Entsorgungsgeschäft) von 6,6 Prozent auf 15,9 Milliarden Euro verbucht. Die Telekom-Aktivitäten hätten ihren Umsatz um 10,6 Prozent auf 644 Millionen steigern können. Die endgültigen Ergebnisse für das Gesamtjahr würden am 6. März vorgelegt.
Die Konzernleitung habe bereits Anfang des Jahres bekannt gegeben, dass sie für das Geschäftsjahr 2002 auf Grund von Rückstellungen, Wertberichtungen und Umstrukturierungskosten mit einem Nettoverlust von 900 Millionen Euro rechne. Zugleich sei dabei die Strategie für die kommenden Jahre vorgelegt worden. Neben der Konzentration auf das Kerngeschäft (Energie- und Umweltsparte) solle die Verschuldung von 27,2 Milliarden Euro Ende 2002 bis Ende 2004 um ein Drittel reduziert werden. Zudem sollten umfangreiche Kostensenkungen zusammen mit einer Reduzierung der Investitionen und der Präsenz in Schwellenländern die Profitabilität steigern sowie das Risikoprofil verringern.
Suez habe gute Umsatzzahlen vorgelegt, die zeigen würden, dass der Konzern auch in einem schwierigen weltweiten konjunkturellen Umfeld und belastet durch Währungseinflüsse ein solides Wachstum aufweisen könne. Zudem bewerte die ING BHF-BANK die vorgestellte Strategie der Konzentration auf Profitabilität und finanzielle Stabilität, anstatt auf Wachstum positiv. Die Suez-Aktie sollte dadurch wieder an Defensivqualitäten gewinnen, wenn auch auf Kosten eines geringeren Wachstums.
Das Rating der Analysten der ING BHF-BANK für die Aktien von Suez lautet weiterhin auf "outperform" bei mittlerem Risiko.
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