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Austrian Airlines reduzieren


21.02.2003
Erste Bank

Die Analysten der österreichischen Erste Bank bleiben auf Grund der jüngsten Gewinnwarnung bei ihrer Empfehlung, Aktien der österreichischen Fluglinie Austrian Airlines (WKN 875224), kurz AUA, zu reduzieren.

Die Gewinnwarnung der AUA habe die Anleger wie ein Blitz aus heiterem Himmel getroffen. Angesichts der vielen Unsicherheiten tue das Management sein bestes, um mit den bestehenden Problemen fertig zu werden.


Dennoch hänge vor allem der drohende Irakkrieg wie ein Damoklesschwert über der Luftfahrtbranche. Dies, ebenso wie auch die unsichere Lage in Venezuela, wirke sich auch in den sprunghaft ansteigenden Treibstoffkosten aus. Durch den hohen Ölpreis noch verschärft, seien auch die wirtschaftlichen Aussichten nach wie vor eher pessimistisch.

Die Fluglinien reagierten auf die schwächere Nachfrage, indem sie vergünstigte Flüge anböten, um die Nachfrage anzukurbeln. Niedrigere Preise führten aber zu niedrigeren Margen. Dazu komme noch die scharfe Konkurrenz der Billiganbieter am europäischen Markt. Ein Weg, den viele Fluggesellschaften einschlügen, sei die Reduktion der Kapazitäten. Allerdings sei die Höhe der Fixkosten in der Flugbranche keineswegs zu vernachlässigen.

Was bei AUA noch dazu komme, sei, dass die angespannte Bilanz die Gesellschaft verwundbarer mache und in eine schwache Position gegenüber weiteren Bedrohungen versetze. So habe das Management der AUA derzeit auch keine Prognosen abgegeben.

Da die Aktie der Austrian Airlines, gemessen am Kurs-EBITDA-Verhältnis, zusätzlich noch mit einem beträchtlichen Aufschlag gehandelt werde, raten die Analysten der Erste Bank nach wie vor zum Reduzieren von Aktienbeständen.



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