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Lloyds TSB untergewichten 20.02.2003
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktie von Lloyds TSB (WKN 871784) weiterhin mit "untergewichten" ein.
Der Konzerngewinn 2002 des Unternehmens habe mit 1.781 Mio. GBP 20,1% unter dem Vorjahr gelegen. Verantwortlich für den überraschend hohen Ergebniseinbruch sei neben dem Anstieg der Kreditrisikovorsorge (+37,8% gegenüber dem Vorjahr auf 1.029 Mio. GBP) der sich, bedingt durch das negative Aktienumfeld, ausweitende Verlust des Versicherungsergebnisses gewesen (-46 Mio. GBP, Vorjahr: 225 Mio. GBP). Aufgrund der unverändert expansiven Kreditvergabepolitik (Kreditvolumen: +8,9% gegenüber dem Vorjahr auf 135 Mrd. GBP) habe der Konzern das Zinsergebnis um 5,1% gegenüber dem Vorjahr erhöhen können. Die Einlagen hätten im Gegenzug um 6,6% gegenüber dem Vorjahr auf 116 Mrd. GBP zugenommen. Lloyds TSB wolle, trotz des enttäuschenden Resultats, eine Dividende von 34,3 GBP zahlen, wodurch die Ausschüttungsquote auf 107% steige.
Angesichts der schweren Kapitalmarktbedingungen erwarte man auch in diesem Geschäftsjahr ein schlechtes Versicherungsergebnis. Vor dem Hintergrund einer immer wahrscheinlich werdenden Preiskorrektur auf dem britischen Immobilienmarkt würden die Analysten zudem die aggressive Vergabe von Hypothekarkrediten (+10,4% gegenüber dem Vorjahr; Anteil am Kreditportfolio: 46,6%) zunehmend kritisch sehen. Besonders, da sich der Volumenzuwachs im Jahresverlauf noch beschleunigt habe (1. Halbjahr: +3,5% gegenüber dem Vorjahr, 2. Halbjahr: +6,7%). Man erwarte, nicht zuletzt aufgrund der hohen Verschuldung der britischen Konsumenten, 2003 eine erneute Erhöhung der Risikovorsorge.
Die Analysten von Helaba Trust revidieren ihre Prognosen (EPS 03e/04e: -27%/ -20%) und raten unverändert zu einer Untergewichtung der Lloyds TSB-Aktie.
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