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Austrian Airlines "reduce" 14.02.2003
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie von Austrian Airlines (WKN 875224) weiterhin mit "reduce" ein.
Die Gewinnwarnung der Austrian Airlines habe die Analysten keineswegs überrascht, da man das für die prognostizierten Ergebnisse zugrundegelegte Szenario vor dem Hintergrund der allgemeinen Sektorunsicherheit für zu optimistisch gehalten habe. Der sonst übliche Ergebnis-Ausblick sei diesmal ausgeblieben, da dem Unternehmen zufolge die Unsicherheit treibenden Faktoren eine Prognose geradezu unmöglich machen würden.
Der Grund für eine Revision der Umsätze und des Ergebnisses sei mannigfaltig, die Analysten würden derer nachfolgend einige nennen:
Der Irak-Konflikt und die Unruhen in Venezuela hätten den Ölpreis und somit auch den Kerosinpreis in die Höhe schnellen lassen. Dies erhöhe die Produktionskosten und veranlasse Unternehmen, die nicht gänzlich gehedgt seien, zu einer Rücknahme der Produktion.
Der steigende Ölpreis habe Folgewirkungen für die Weltwirtschaft. Drei der großen Rezessionen seien auch von starkem Anstieg des Ölpreises begleitet worden. Das Passagierwachstum und damit auch die Nachfrage sei eng an das Wirtschaftswachstum gekoppelt.
Um die Ladefaktoren jedoch konstant zu halten, werde die Nachfrage über den Ticketpreis reguliert. Das heiße, entwickele sich die Nachfrage schlecht, komme es zur Rücknahme der Produktion und der Ticketpreise. Die Ticketpreise wiederum würden die Einheitserträge beeinflussen, die sogenannten yields.
Das Sinken der Ticketpreise werde zudem durch das wachsende Angebot der Billig-Airlines zusätzlich forciert. Die hohen Treibstoffpreise könnten also bei Ausbleiben der Preismacht noch schwerer an die Kunden weitergegeben werden.
Die Rücknahme der Produktion sei ein Mittel zur Reduktion der Treibstoffkosten, nur leider verursache das Flugzeug so hohe Fixkosten, so dass diese produktionsunabhängig anfallen würden.
Ein Zusammenspiel der oben dargestellten Faktoren beeinflusse sowohl Umsatz als auch Ergebnis. Die Analysten würden nun die vorläufigen Zahlen für das Jahr 2002 abwarten (20.02.2003) und würden auf Basis dieser Zahlen ihre Schätzungen überarbeiten.
Das Analystenteam der Erste Bank wiederholt vor dem Hintergrund der allgemeinen Sektorunsicherheit seine "reduce"-Empfehlung für die Austrian Airlines-Aktie.
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