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Swatch Group Outperformer 23.12.1999
WGZ-Bank
Analyst Manfred Jaisfeld von der WGZ-Bank stuft die Aktien der Swatch Group (WKN 865126) derzeit als Outperformer ein.
Nach Rekordumsätzen zwischen September und November scheine auch das Weihnachtsgeschäft beim Weltmarktführer im Uhrengeschäft hervorragend zu laufen. Die wieder anziehenden Exporte in die für die Schweizer Uhrenindustrie besonders wichtigen asiatischen Regionen, eine aussichtsreiche Positionierung im Bereich Elektroniksysteme, der angestoßene Konzentrationsprozess in der europäischen Uhrenbranche und eine verbesserte Informationspolitik haben nach Meinung von Jaisfeld bereits zu einer Neubewertung der Swatch-Aktien geführt.
Mit einem Zugewinn von 67,7 % seit der Kaufempfehlung der WGZ-Bank vom 2. März dieses Jahres (Outperformance gegenüber Stoxx von 41 %) dürfte dem Experten zufolge das obere Ende der Kursrally allerdings noch immer nicht erreicht sein.
Gegen den schwachen Trend in der Schweizer Uhrenindustrie, die im ersten Halbjahr einen Umsatzrückgang von 0,7 % hinnehmen musste, habe Swatch den Umsatz bei fertigten Uhren um 9,2 % auf 1,19 Mrd. SFr erhöhen können.
Nach Angaben des Konzernchef Hayek sei das dritte Quartal mit einem weiteren Anstieg des Umsatzwachstums bei fertigen Uhren gegenüber dem Niveau des ersten Halbjahres sehr erfreulich verlaufen. Besonders erfolgreich habe sich die Swatch Group mit den von der Tochter EM Marin produzierten Halbleitern mit niedrigen Spannungen und geringem Stromverbrauch bereits als Zulieferer für die boomende Mobiltelefonindustrie positionieren können. Zusätzlichen Schwung erhoffen sich die Schweizer von der für das kommende Jahr angesetzten neuen Generation sehr kleiner, wiederaufladbarer Handy-Batterien, so Jaisfeld.
Eine historische Betrachtung der relativen Entwicklung der Swatch-Aktien ergebe, dass ein Investor bei einer unterstellten Haltedauer von sechs Monaten im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre die beste Performance bei einem Einstieg zu Beginn der Monate Dezember oder Januar erreichen konnte. Jaisfeld rechnet mit einem Ergebnis je Aktie von 64,9 SFr für die laufende und von 71,6 SFr für die folgende Geschäftsperiode. Für 2001 geht er von 79,3 SFr aus.
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