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ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
ES0113211835 875773 -   € -   €
 
 
 

BBVA "buy"


31.01.2003
SEB

Die Analysten der SEB stufen in ihrem aktuellen "AnlageFlash" die Aktie von BBVA (WKN 875773) mit "buy" ein.

Die zweitgrößte spanische Großbank habe für das Geschäftsjahr 2002 einen deutlich niedrigeren Gewinn ausgewiesen als bislang erwartet. Der Nettogewinn sei im Vergleich zum Vorjahr um 27,3% auf 1,7 Mrd. Euro gesunken. Die Bank habe zuvor mit einem Rückgang von 9% gerechnet. Ohne diese Sonderaufwendungen sei der Ertrag nur um 0,9% gefallen. Auf operativer Basis habe der Gewinnrückgang lediglich 0,4% betragen und ein stattliches Niveau von 5,58 Mrd. Euro erreicht. Dieser dramatische Gewinneinbruch gehe somit voll auf Kosten diverser außerordentlicher Aufwendungen.

Einige dieser außerordentlichen Aufwendungen erschienen überraschend eingetreten zu sein, einiges hiervon war aber erwartet worden, so die Analysten der SEB. Denn es sei bekannt gewesen, dass BBVA-Präsident Gonzales in den ersten drei Quartalen längst nicht so viel und so konsequent Wertberichtigungen vorgenommen habe wie sein Hauptkonkurrent Botin von Santander.


Der größte Abschreibungsposten (etwa 245 Mio. Euro) betreffe das Brasiliengeschäft, welches nun als kläglich gescheitert gelte. Die im Jahre 1998 erworbene brasilianische Bank Excel Economico, mit der BBVA große Pläne gehabt habe und die mehr als 1,5 Mrd. Euro Investitionen verschlungen habe, solle nun wieder verkauft werden. Etwa 800 Mio. Euro seien offenbar hierfür erzielbar. An die übrigen latein-amerikanischen Beteiligungen wolle das Haus festhalten. Weitere Abschreibungen in Höhe von rund 129 Mio. Euro seien für Geschäfte in Peru, Venezuela und Kolumbien angefallen.

Ferner seien Rückstellungen für Frühverrentungen in einer Höhe von 53 Mio. Euro im alten Jahr verbucht worden. Hohe Abschreibungen auf die Aktienbestände, wie bei Repsol, Iberdrola und Telefonica, würden die Malaise vervollständigen. Diese Engagements stünden aktuell nicht zur Disposition. Sehr zufrieden sei Gonzales mit der mexikanischen Beteiligung Bancomer, deren Nettoüberschuss um 7,8% auf 429 Mio. Euro gestiegen sei. Weiter auf Kurs sei der Kostensenkungsplan. Die allgemeinen Aufwendungen seien um 16,4% auf 2,07 Mrd. Euro gesunken.

Hinsichtlich von Prognosen gebe sich Herr Gonzales zwar etwas offener als am Tag zuvor Herr Botin von Santander. Das dominante und ertragsstarke Inlandsgeschäft könnte sich im laufenden Jahr aber durchaus etwas schwieriger gestalten. Blieben außerordentliche Aufwendungen in diesem Jahr aus, könnte BBVA das 2001er Gewinn-Niveau von 0,74 Euro pro Aktie nahezu wieder erreichen. Dies sei ein Gewinnanstieg von rund 7,5%. Auf dieser Basis sei die Aktie mit dem 11,4-fachen bezahlt.

Auf 12-Monatssicht sehen die Analysten der SEB ein Kursziel von 10 Euro (bisher 12 Euro) und bewerten die Aktie von BBVA mit "buy".




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