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Reuters untergewichten 30.01.2003
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust stufen die Aktie von Reuters (WKN 911958) weiterhin mit "untergewichten" ein.
Im Zentrum stehe mit einem Umsatzanteil von ca. 48% das Geschäft mit Nachrichten. Im 1. Halbjahr seien die Umsatzerlöse des Konzerns um 5,3% auf 1.838 Mio. GBP gesunken. Dafür seien rückläufige Abonnement- und Projekterlöse infolge der anhaltenden Konjunkturschwäche im Finanzsektor verantwortlich gewesen. Der US-Tochter Instinet würden das schwache Börsengeschäft und zunehmender Konkurrenzdruck zu schaffen machen. Hier seien die Erlöse erheblich um 38% gesunken. Das erste Semester sei daher wiederholt von Restrukturierungskosten gezeichnet gewesen, die sich wie erwartet auf 156 Mio. GBP summiert hätten. Der Erlöstrend habe jedoch auch im 3. Quartal unvermindert angehalten.
Reuters bleibe, trotz Erfolgen auf der Kostenseite und einer verbesserten Fokussierung auf die einzelnen Kundengruppen, voraussichtlich über das Jahr 2003 hinaus unter Druck. Frühesten im 2. Halbjahr 2004 könne man mit einer Erholung des Marktumfelds rechnen. Darüber hinaus habe das Unternehmen mit fortlaufenden Marktanteilverlusten zu kämpfen. Die Nachteile der Reuters Produkte, vor allem gegenüber dem Konkurrenten Bloomberg, würden sukzessive beseitigt. Die damit zusammenhängenden Investitionen würden in dem deflationären Umfeld jedoch erhebliche Belastungen darstellen.
Die Analysten von Helaba Trust hätten daher ihre Prognosen wiederholt nach unten revidiert und empfehlen unverändert zu einer Untergewichtung der Reuters-Aktie.
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