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Baloise attraktiv bewertet 02.01.2003
Bank Hofmann
Die Analysten der Bank Hofmann sind der Meinung, dass die Aktie von Bâloise (WKN 853020) attraktiv bewertet ist.
Die Bâloise Gruppe sei eine fokussierte Anbieterin von Lösungen im Versicherungs-, Vorsorge- und Vermögensverwaltungsbereich. Das Management habe die ersten beiden Segmente als Kerngeschäfte definiert, wobei das Bankgeschäft als unterstützende Funktion gesehen werde, um die bestehenden Kunden- und Vertriebsbeziehungen besser zu nutzen.
Das Unternehmen konzentriere sich auf die fünf Hauptmärkte Schweiz, Deutschland, Belgien, Luxemburg und Österreich, wobei die ersten beiden mit einem Prämienvolumen von 83,1% klar dominieren würden. Der Vertrieb der breit gefächerten Produktepalette sei mehrkanalig aufgebaut. Er erfolge über eigene Vertretungen, das Internet, unabhängige Vermittler und zunehmend auch über Kooperationen mit externen Bankinstituten. Ohne eigentlichen Kostenaufwand könnten so neue Verkaufsplattformen und der erweiterte Zugang zu potenziellen Kunden erschlossen werden.
Der Hauptgewinnbeitrag werde mit rund 67% durch den Nichtlebenbereich geleistet. Mit einem Marktanteil von 6% zahle Bâloise hinter Winterthur, Zürich Financial Services, Mobiliar und Allianz zur fünftgrößten Anbieterin von Nichtlebenprodukten im Heimmarkt Schweiz. Die Marktanteile der Auslandniederlassungen insbesondere in Deutschland, dem "zweiten" Heimmarkt, seien mit rund 1% bisher relativ tief gewesen. Dies habe am 22. November mit der Ankündigung des Erwerbs des deutschen Versicherers Securitas von Royal & Sun Alliance für rund 90 Mio. CHF (Schweizer Franken) geändert werden können.
Durch diese Transaktion werde die Bâloise Deutschland ihr Prämienvolumen um 24% auf 1,46 Mia. CHF erhöhen können. Der Marktanteil werde sich schätzungsweise verdoppeln, wobei die Wettbewerbsposition gestärkt werde und über Skaleneffekte die in der Vergangenheit als Problembereich wahrgenommene Kostenseite optimiert werden könne.
Der Jahresabschluss, der am 4. März zur Veröffentlichung anstehe, werde von der schwachen Börsenverfassung geprägt sein, die auf dem Finanzergebnis und den Erträgen der Fondsmanagement-Aktivitäten gelastet habe. Teilweise wettgemacht werden könne dieser Effekt durch das profitable operative Versicherungsgeschäft. Obwohl die Aktienquote seit Anfang 2002 von 21% auf rund 14% stetig abgebaut worden sei, und sich der Aktienhebel (Aktienportfolio/Eigenkapital) von rund 1,8x auf einem Fünfjahrestief befinde, weise die Aktie immer noch eine relativ hohe Sensitivität zur Börsentendenz auf. Mit einem Verhältnis zwischen Kurs und implizitem Unternehmenswert von 0,7 (Schätzungen 2002) handle der Titel mit einem Abschlag zum europäischen Versicherungssektor von mehr als 40%. Dies eröffne ein beträchtliches Aufholpotenzial insbesondere auch im Falle einer Erholung der Aktienmärkte im nächsten Jahr.
Nach Ansicht der Analysten der Bank Hofmann ist die Aktie von Bâloise attraktiv bewertet.
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