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ING Outperformer


23.12.2002
Stadtsparkasse Köln

Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Aktie von ING (WKN 881111) weiter mit Outperformer ein.

ING habe im dritten Quartal das Nettoergebnis von 0,9 Mrd. Euro im Vorjahr auf 0,97 Mrd. Euro gesteigert. In den ersten neun Monaten sei beim Nettobetriebsergebnis ein Plus von 0,7% auf 3,33 Mrd. Euro verbucht worden. Damit habe ING am oberen Rand der Analystenerwartungen gelegen. Die Erträge seien in den ersten neun Monaten um 8,3% auf 58,11 Mrd. Euro gesteigert worden. Besonders erfreulich sei das Nichtleben-Versicherungsgeschäft verlaufen, wo die Prämieneinnahmen um 38,5% auf 6,3 Mrd. Euro hätten gesteigert werden können. In der Lebensparte habe das Plus bei den Prämieneinnahmen 6,4% auf 33,4 Mrd. Euro betragen.

Für das Gesamtjahr erwarte ING-Chairman Ewald Kist ein Netto-Betriebsergebnis auf Vorjahreshöhe, sofern sich die Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern würden. Kist habe zudem bekannt gegeben, dass ING in Zukunft Aktienbestände in Abhängigkeit von der Marktentwicklung veräußern werde. Damit werde die seit 1998 vertretene Linie, die Veräußerungsgewinne jährlich um 15% zu steigern, aufgegeben. Per 20.11.02 habe die Neubewertungsreserve auf Aktienanlagen in der Versicherungssparte nur noch 0,9 Mrd. Euro betragen.

Die Aktionäre von ING sollten zukünftig die Wahl haben zwischen einer Dividende in bar oder in Aktien. Über diesen Vorschlag des ING-Boards werde die Hauptversammlung im April 2003 entscheiden. Die Bardividende solle vollständig über den Verkauf eigener Aktien finanziert werden.


Angesichts einer anhaltend schwachen Konjunktur habe ING zusätzliche Einsparungen, eine effizientere Nutzung des Kapitals und eine stärkere Konzentration auf Kernaktivitäten angekündigt. Im Großkundengeschäft (Wholesale) sollten 1.000 weitere Arbeitsplätze abgebaut werden. Dafür seien im dritten Quartal Rückstellungen von 128 Mio. Euro gebildet worden.

Die Marke ING als Versicherer, Bank und Vermögensverwalter solle in Zukunft global positioniert werden. Für die Direct-Banking-Sparte ING Direct bestehe das strategische Ziel, zu den drei besten Direktbanken der Welt zu gehören. Bis 2004 solle ING Direct 8 bis 10 Mio. Kunden bedienen. Im ersten Halbjahr 2002 habe ING Direct die Kundenzahl um 54% auf weltweit 4,0 Mio. Kunden ausgeweitet; gegenüber dem Jahresende habe sich das verwaltete Vermögen deutlich von 24 auf 41 Mrd. Euro erhöht. In Kanada und Australien sei ING Direct bereits in den schwarzen Zahlen, Anlaufverluste in den USA, Frankreich, Italien und Spanien hätten in 2001 jedoch per saldo zu einem Verlust von 199 Mio. Euro geführt.

In Deutschland halte ING einen 70%-igen Anteil an der Allgemeinen Deutschen Direktbank (Diba), der langfristig auf 100% steigen solle. Bei der Kundenzahl sei eine Steigerung von derzeit 1 Mio. auf 2,5 bis 3,0 Mio. bis 2004 geplant. Langfristig sollten die Diba in Deutschland unter dem Markennamen ING-Direct auftreten. Neben der Diba sei die ING auch über ihre Tochter BHF-Bank in Deutschland aktiv.

ING befinde sich weiter auf Expansionskurs, zu den Wachstumsregionen würden unter anderem Europa, Nord- und Südamerika, Asien und Australien zählen. In den Emerging Markets, wo ein jährliches Prämienwachstum von 20% p.a. erzielt werde, würden vor allem China sowie Mittel- und Osteuropa zu den Wachstumsregionen zählen. ING sei in 2001 in Südamerika zum größten und in Asien zum zweitgrößten Versicherungskonzern aufgestiegen. Der Anteil der Vermögensverwaltungssparte am Ergebnis der ING solle von 15% im Jahr 2000 auf 25% in 3 bis 5 Jahren ausgebaut werden.

ING sei durch eine breite Aufstellung im Bank- und Versicherungsgeschäft sowie im Asset Management strategisch sehr gut positioniert. Auch vor dem Hintergrund der in Anbetracht der schwachen Märkte sehr guten Zahlen für das dritte Quartal 2002 behalten die Analysten der Stadtsparkasse Köln ihre Outperformer-Einschätzung für die Aktie von ING aufrecht.




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