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Austrian Airlines "underperform" 20.12.2002
Erste Bank
Das Management der Austrian Airlines hat bis dato hervorragende Arbeit geleistet. Die Analysten der Erste Bank haben dennoch in dieser Woche, trotz der weiterhin guten Verkehrszahlen, ihre "underperform"-Empfehlung für Austrian Airlines (WKN 875224) bekräftigt.
Die Unruhen in Venezuela und die wachsende Besorgnis über einen möglichen Konflikt mit dem Irak hätten zu einem rasanten Anstieg der Öl- und Kerosinpreise geführt. In Vorwegnahme eines möglichen Kriegs hätten die europäischen Airlines Vorsorgemaßnahmen getroffen. Sie hätten die Liquidität aufgestockt, Kosten reduziert und vor allen Dingen Schulden abgebaut. Die europäischen Airlines würden derzeit auf einem historisch niedrigen Bewertungsniveau notieren. Dennoch scheine eine kurzfristige Erholung nicht in Sicht, da die Unsicherheit treibenden Faktoren zumindest gegenwärtig überwögen.
Man erachte den Ausblick für das Passagierwachstum und das Wachstum der ausgelasteten Passagierkilometer für zu optimistisch. Dementsprechend hätten die Analysten ihre Umsatzschätzungen für die Jahre 2002-2004 nach unten revidiert. Aufgrund des guten Kostenmanagements und eines unerwartet guten Finanzergebnisses habe man für das Jahr 2002 die Gewinn je Aktie Schätzung von EUR -0,48 auf EUR -0,09 nach oben revidiert. Für die Jahre 2003 und 2004 jedoch von EUR 1,60 auf EUR 1,18 und von EUR 3,72 auf EUR 2,88 nach unten angepasst. Dies liege vor allem daran, dass das für 2003 erwartete Finanzergebnis deutlich schlechter ausfalle, als man dies ursprünglich angenommen habe.
Auf Basis von Enterprise Value/EBITDA Kennzahlen weise die Austrian Airlines einen signifikanten Bewertungsaufschlag im Vergleich zur Peer-Group auf. Da diese Kennzahl auch inhärent die Nettoverschuldung berücksichtige, erweise sich die hohe Verschuldung der Austrian Airlines als deren Achillesferse.
Das Rating der Analysten von Erste Bank für die Aktie von Austrian Airlines lautet "underperform".
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