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RHI ein Renner? 19.12.2002
Wirtschaftswoche
Kommt die Stahlkonjunktur in Fahrt, könnte die Aktie von RHI (WKN 874182) ein Renner werden, so die Experten vom Magazin "Wirtschaftswoche".
Der österreichische Weltmarktführer für feuerfeste Produkte habe vor einem Jahr gedroht, unter der Schuldenlast von ungefähr einer Milliarde Euro zu zerbrechen. Die finanziellen Risiken hätten existenzbedrohende Formen angenommen. Der neue RHI-Chef, Helmut Draxler, habe die Notbremse gezogen. RHI habe sich von seinem gesamten US-Geschäft getrennt. Die Entkonsolidierung per Ende 2001 habe zur Folge gehabt, dass RHI rund ein Drittel seines Umsatzes verloren habe. Der Verlust habe sich auf 851,4 Mio. Euro belaufen.
Um die langfristige Finanzierung zu sichern, hätten Gewinn- und Kapitalrücklagen von 600 Mio. Euro aufgelöst werden müssen. Gleichzeitig sei es dem Unternehmenschef gelungen, Bankschulden in gleicher Höhe in nachrangige, zins- und tilgungsfreie Kredite umzuwandeln. Schließlich habe eine Wandelanleihe 135 Mio. Euro eingebracht. Der Vorstand habe sich selbst mit 4 Mio. Euro aus der privaten Kasse daran beteiligt.
Seither verlaufe die Sanierung besser als angenommen. Der Schuldenstand sei auf 380 Mio. Euro reduziert worden. Nach drei Quartalen 2002 habe die Gesellschaft einen Überschuss von 35,2 Mio. Euro erzielt.
Der Aktienkurs, der 2001 um bis zu 80% eingebrochen sei, könne sich seit Monaten stabil halten. Ob er steige, sei nun von der Stahlkonjunktur abhängig. Diese habe zuletzt leichte Belebungstendenzen gezeigt, allerdings noch nicht mehr.
Kommt die Stahlindustrie in Fahrt, hat RHI das Zeug zum Renner, so die Experten der "Wirtschaftswoche".
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