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Dell nachkaufen 17.12.2002
boerse.de-Aktienbrief
Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" bewerten die Dell-Aktie (WKN 875403) mit "nachkaufen".
In 1985 sei der erste Dell-PC produziert worden und 1987 habe Dell mit dem ebenso einfachen wie revolutionären "Direktmodell" gestartet. Dieses bedeute, dass unter Ausschaltung des Zwischenhandels jeder einzelne PC erst auf Kundenbestellung zusammengebaut und in der Regel innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert werde. Damit sichere sich Dell die volle Handelsspanne und der Kunde habe die Möglichkeit, sich seinen Wunsch-PC zusammenzustellen. Heute sei Dell nach Stückzahlen der größte Computerbauer der Welt, der mit vierteljährlich etwa 500 Millionen Besuchern übrigens auch die weltweit am meisten frequentierte E-Commerce-Seite betreibe, Dell erziele etwa zwei Drittel der Umsätze mit Großunternehmen, Regierungsbehörden und Bildungseinrichtungen, wobei auf das Internet bereits ein Umsatzanteil von 50 Prozent entfalle.
Trotz der schwierigen Marktsituation in USA und Europa seien die Zahlen glänzend. Im dritten Quartal habe der Umsatz um 22,4% auf 9,14 Milliarden und der Gewinn um 30,8 Prozent auf 561 Millionen Dollar gesteigert werden können. Auf das weltweite sinkende Wachstum des PC-Marktes reagiere Dell mit einer starken Expansion in Asien und einer Erweiterung der Produktpalette, um Speichergeräte, Taschencomputer und Videoprojektoren. Im nächsten Jahr sollten erstmals auch Drucker der Marke Dell angeboten werden.
Unternehmenslenker Michael Dell gelte als Managementlegende, denn es gebe kaum ein Unternehmen mit ausgefeilteren Produktions- und Logistikprozessen. So würden z.B. die Lagerbestände innerhalb von 5 Tagen abgebaut, was die Lagerkosten niedrig und die Technik aktuell halte. Bis heute verzichte Dell auf Forschung und Entwicklung und baue ausschließlich Komponenten zusammen, die sich am Markt bewährt hätten. Die hohe Effizienz des Unternehmens habe Michael Dell ein Privatvermögen von etwa 16 Milliarden Dollar und der Wall Street eine der erfolgreichsten Aktien beschert.
Der Börsengang von Dell sei 1988 für damals 8,50 Dollar erfolgt. Heute notiere die Dell-Aktie bei 28, wobei bisher 8 Aktiensplitts durchgeführt worden seien. Dadurch seien aus anfänglich 100 Aktien bis heute 9.600 geworden, so dass ein Investment von 850 Dollar innerhalb von 14 Jahren auf 268.800 Dollar angewachsen sei. Vor 10 Jahren habe die Dell-Aktie noch bei 0,75 notiert, womit sich eine außergewöhnlich hohe geoPAK von knapp 48 Prozent errechne. Doch Dell beinhalte auch überdurchschnittliche Risiken, was sich in der hohen Verlust-Ratio von 4,45 ausdrücke. Alleine im Jahr 2000 sei der Kurs um 65 Prozent eingebrochen, so dass Dell trotz kräftiger Kursgewinne seit den Tiefs momentan 100 Prozent Potenzial bis zu den ATHs habe.
Anleger nutzen, so die Experten von "boerse.de-Aktienbrief", das aktuelle Nachkaufsignal zum langfristig ausgelegten Einstieg bei Dell.
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