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Endesa günstig


03.12.2002
Bankhaus Löbbecke & Co.

Die Analysten des Bankhauses Löbbecke & Co. halten die Endesa-Aktie (WKN 871028) für günstig.

Auf dem Heimatmarkt halte der größte spanische Stromversorger, die Empresa Nacional de Electricidad SA oder kurz Endesa, knapp die Hälfte der Marktanteile. Im Zuge einer starken Expansion in den letzten Jahren sei der ehemalige Staatsmonopolist der einzige europäische Versorger mit Mehrheitsbeteiligungen im Wachstumsmarkt Lateinamerika, wo in 2001 43 Prozent des operativen Gewinns erwirtschaftet worden seien. Im Sommer 2001 habe ein von Endesa angeführtes Konsortiums den zweitgrößten italienischen Versorger übernommen, die Enel-Tochter Elettrogen, für 2,63 Mrd. Euro, und durch die Übernahme weiterer Anteile in diesem Jahr halte Endesa mittlerweile 51 Prozent an dem Unternehmen, das ab jetzt unter Endesa Italia firmiere.


Dem Verkauf von Edenor in Argentinien und des spanischen Elektrizitätswerkes Viesgo sollten weitere Desinvestitionen im Wert von 4,7 Milliarden Euro bis 2006 folgen und die Politik einer radikalen Konsolidierung und des Schuldenabbaus fortgeführt werden. Für den Bereich erneuerbare Energien werde zur Zeit ein Partner gesucht. Geplante Zukäufe in Europa seien angesichts des weiterhin schwachen Marktumfelds zurückgestellt worden. Auna, der Telekommunikationskonzern, an dem Endesa 30% halte und der für 2 Mrd. Euro Schulden verantwortlich zeichne, solle sich in Zukunft selbst finanzieren.

Die Wirtschaftskrise in Südamerika und die spanische Strompreispolitik hätten dem Versorger in den ersten 9 Monaten zugesetzt. Nur durch den Verkauf der Tochter Viesgo für 1,07 Mrd. Euro habe ein Gewinnwachstum erzielt werden können, das operative Ergebnis sei dagegen um 7,6% zurück gegangen. Angesichts des Schuldenbergs von 23,8 Mrd. Euro werde der Konzern in Zukunft sicherlich nur gebremst wachsen können und habe die Investitionsausgaben nochmals von den bereits reduzierten 13 Mrd. Euro auf 9,7 Mrd. Euro bis 2006 kürzen müssen.

Endesa ist aktuell günstig bewertet und überzeugt durch eine eher vorsichtige Investitionspolitik, so die Analysten des Bankhauses Löbbecke & Co.




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