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Ahold verspielt Anlegervertrauen 28.11.2002
Wirtschaftswoche
Nach Aussage der Experten vom Magazin "Wirtschaftswoche" hat Ahold (WKN 851287) das Vertrauen der Anleger verspielt.
Das Unternehmen sehe schwierigen Zeiten entgegen. Schon zwei mal in diesem Jahr habe die Gesellschaft ihre Gewinnerwartungen reduzieren müssen. Damit habe sich der niederländische Handelsriese das Anlegervertrauen verspielt. In diesem Jahr erwarte der Konzern einen Gewinnrückgang von bis zu acht Prozent. Zuvor sei der Vorstand noch von einem Gewinnwachstum von fünf bis acht Prozent ausgegangen.
Ein Drei-Jahres-Programm solle Ahold nun aus der Krise befreien. Allerdings bleibe die Strategie schleierhaft. Der Vorstand habe stattdessen vage angekündigt, sich auf organisches Wachstum zu konzentrieren, Kosten zu senken und Randaktivitäten zu veräußern.
Unpräzise sei ebenfalls der Ausblick für das kommende Jahr. Hier strebe Ahold ein "respektables Wachstum" an. Nach Meinung der Experten werde dies nicht leicht, denn gerade in den USA drücke der harte Wettbewerb auf die Margen. In diesem Markt erwirtschafte Ahold über die Hälfte der Umsätze.
Außerdem drohe dem Konzern noch eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit. Mit 12,3 Mrd. Euro würden die Verbindlichkeiten der Gesellschaft den Börsenwert von 11,8 Mrd. Euro deutlich überstiegen.
Seit Beginn des Jahres habe der Titel bereits 60% an Wert verloren. Es ist nach Meinung der Experten vom Magazin "Wirtschaftswoche" jedoch fraglich, ob der Kurs der Ahold-Aktie damit den Boden erreicht hat.
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