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Ahold übergewichten 22.11.2002
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Ahold-Aktie (WKN 851287) mit "übergewichten".
Das bis 1973 unter Albert Heijn NV firmierende niederländische, international tätige Lebensmittelhandelsunternehmen Koninklijke Ahold NV sei mit einem Marktanteil von rund 37% - vertreten durch die Supermarktkette Albert Heijn - marktführend am Heimatstandort. In den USA werde der Umsatz mit den Ketten Foodtown, Finast, Tops, BI-La, Giant, U.S. Foodservice und Edwards erzielt. Daneben unterhalte die Gesellschaft Spezialitätengeschäfte, Direktvertrieb, Lebensmittelherstellung und Großhandelsbetriebe. In Europa habe der Konzern 2001 33,4% des Betriebsergebnisses, 60% in den USA und 7,8% in Lateinamerika erwirtschaftet. In Asien sei ein Verlust ausgewiesen worden.
Der Konzernumsatz sei im 3. Quartal 2002 vor allem akquisitionsbedingt um 5,8% gegenüber dem Vorjahr auf 16,4 Mrd. Euro geklettert (währungsbereinigt: +14,5%). Das operative Ergebnis habe sich überproportional um 13,3% auf 756,2 Mio. Euro verbessert. Für den 9-Monats-Zeitraum habe sich bei einer Erlössteigerung von 12,2% auf 55,9 Mrd. Euro eine Verbesserung des operativen Ergebnisses um 15,8% auf 2,4 Mrd. Euro ergeben. Erhöhte Goodwillabschreibungen hätten den EBIT-Zuwachs im 3. Quartal auf 10% (693 Mio. Euro begrenzt). Wechselkurseinflüsse und eine deutlich erhöhte Steuerlast hätten sich in einem Rückgang des Quartalsüberschusses um 15,3% auf 258 Mio. Euro niedergeschlagen. Für die ersten drei Quartale ergebe sich im Vorjahresvergleich eine Halbierung des Gewinns auf 388 Mio. Euro.
Aufgrund der in Südamerika notwendig werdenden Abschreibungen sowie einer auch für das 4. Quartal zu erwartenden stark erhöhten Steuerquote sei mit einem im Vorjahresvergleich deutlich reduzierten Jahresüberschuss zu rechnen. Der Imageschaden aufgrund der jüngsten Gewinnwarnung dürfte angesichts des eingeleiteten Effizienzsteigerungsprogramms und hieraus resultierenden überproportionalen Ergebnisverbesserungen jedoch nur kurzfristiger Natur sein. Die im Branchenvergleich günstige Bewertung verspreche angesichts überdurchschnittlicher Wachstumsraten und der attraktiven Dividendenrendite deutliches Kurspotenzial.
Die Analysten von Helaba Trust empfehlen daher, die Ahold-Aktie überzugewichten.
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