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Banco Santander-Aktie: Fundamentale Stärke und interessante Charttechnik 16.01.2013
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten die Banco Santander-Aktie (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) zu kaufen.
Die Bankenrally laufe und laufe. Die spanische Bank biete jetzt eine Ausgangslage, die eine verheißungsvolle Markttechnik mit fundamentaler Stärke verbinde. Wer im Zuge der aktuellen Rally als Anleger noch nicht positioniert sei oder seine Engagements breiter aufstellen möchte, sollte Banco Santander aus diesem Grund auf jeden Fall ins Auge fassen. Die, gemessen an der Marktkapitalisierung, zweitgrößte europäische Bank habe sich der spanischen Bankenkrise im letzten Jahr trotz ihrer international breiten Aufstellung nicht entziehen können. Mit dem Absturz auf die Marke von 4 Euro habe die Aktie im August ihren absoluten Tiefpunkt markiert.
Der Nettogewinn auf Neun-Monats-Basis sei 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 66% auf 1,8 Mrd. Euro gefallen. Im Gegensatz zu vielen anderen spanischen Banken habe Banco Santander jedoch keine Staatshilfe benötigt, um ihre Eigenkapitalbasis aufzupäppeln. Im Zuge einer nachhaltigen Rekapitalisierung habe die Bank Ende September für insgesamt über 3 Mrd. Euro ein Viertel der mexikanischen Tochter an die Börse gebracht. Für Ende September 2012 habe man eine äußerst solide Kernkapitalquote von 10,4% ausgewiesen.
In Deutschland sei die Bank in den letzten fünf Jahren durch diverse Zukäufe wie GE Money oder das Privatkundengeschäft der SEB-Bank auf Basis der Kundenzahl zur drittgrößten Bank aufgestiegen. Das Deutschlandgeschäft mit seinen 7 Mio. Kunden und 350 Filialen zähle dabei zu den zehn Kernmärkten des Konzerns und habe letztlich 4% zum Gesamtertrag beigetragen. Neben den beiden Filialbanken Santander Bank (das Geschäft der ehemaligen SEB-Bank) und Santander Consumer Bank (Konsumentenkredite) sei man ferner noch mit einer Direktbanktochter am Start.
Als spanische Bank sei Santander traditionell stark in Lateinamerika positioniert. 2012 sei Brasilien mit einem Anteil von 26% am Überschuss der stärkste Konzernmarkt gewesen, dann würden Spanien (16%), Mexiko und Großbritannien (jeweils 13%) folgen. Global betreue die Bankengruppe mit 15.000 Filialen und 193.000 Beschäftigten 102 Mio. Kunden. Präsident der Bank sei Emilio Botin, der seinem Vater und Großvater in diesem Amt nachgefolgt sei. Er habe die Internationalisierung der Santander Bank gestartet und sei federführend daran beteiligt gewesen, die kartellartigen Strukturen des spanischen Bankenmarktes aufzubrechen.
Die jetzige Krise werde den spanischen Finanzmarkt weiter umwälzen. Die Bank habe im Dezember die Übernahme der restlichen 10% ihrer Tochter Banesto (ISIN ES0113440038 / WKN 850375) für 2,4 Mrd. Euro auf den Weg gebracht. Die Traditionsmarke Banesto solle verschwinden. Ferner schließe Santander 700 Banesto-Filialen und möchte durch einen noch nicht quantifizierten Jobabbau die jährlichen Kosten um 420 Mio. Euro senken.
Die Aktieninhaber würden von dieser Kostendisziplin profitieren. Das Wertpapier weise bei einem 2014er KGV von rund 7,4 eine positive Gewinndynamik für 2013 und 2014 aus. Die aktuelle Dividendenrendite von deutlich über 8% und der Buchwert von 7,53 Euro würden den Aktienkurs nach unten absichern. Bei 6,55 Euro bestehe ein wichtiger Widerstand. Werde er überwunden, sei der Weg bis 7,7 Euro frei.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" gehen schon vorher in Stellung und sichern ihre Position mit einem Stopp-Loss-Limit bei 5,4 Euro ab. (Ausgabe 6 vom 15.01.2013) (16.01.2013/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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