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BWT neutral


15.11.2002
Erste Bank

Die Analysten von Erste Bank stufen die Aktie der BWT AG (WKN 884042) weiterhin mit "neutral" ein.

Europas Marktführer in der Wasseraufbereitung habe diese Woche Geschäftszahlen zum dritten Quartal präsentiert, nachdem Anfang Oktober eine Gewinnwarnung gegeben worden sei. Im 3. Quartal/02 sei ein Umsatz von 100 Mio. EUR erwirtschaftet worden, der um 15% bzw. 10% unter dem vom 2. Quartal/02 bzw. 3. Quartal/01 liege. Für die ersten neun Monate zeige sich hingegen ein Anstieg im Gesamtumsatz von 2,1% auf 317,9 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr. Das AET-Segment (Haushalte und KMUs) habe mit einem Umsatz von 62 Mio. EUR im 3. Quartal/02 ein ähnliches Niveau der vorangegangen Quartale erreichen und in den ersten neun Monaten ein Plus von 14% gegenüber der Vorjahresperiode erzielen können. Die wichtigsten europäischen Märkte - Deutschland ausgenommen - hätten zu einem gesunden Wachstum beigetragen und auch Mittel- und Osteuropa hätten ein Umsatzwachstum von 33%, wenngleich auf niedrigem Niveau verzeichnet.


Wie sich bereits abgezeichnet habe, sei die Entwicklung im AST-Segment (Industrie) schwach verlaufen. Ein Umsatzrückgang im 3. Quartal/02 auf 38 Mio. EUR spiegle vor allem die schlechte Performance der Christ-Gruppe und von Kennicott - welche unter dem Abschwung in der Halbleiter- und Kraftwerksindustrie gelitten hätten - wider. Im Pharmageschäft zeige sich nach einer Verzögerung der Auftragseingänge die Auslastung gesichert. Im Bereich kommunale Trink- und Abwasseraufbereitung (Aqua Engineering) sowie im Food&Beverage-Bereich (Van der Molen) seien starke Zuwächse zu verzeichnen gewesen, welche jedoch in Summe keinen Ausgleich hätten schaffen können. Nach wie vor unter den Umsatzerwartungen sei der FCMT-Bereich (Brennstoffzelle), welcher im 3. Quartal/02 nur einen geringen Umsatz und im 1. Quartal-3/02 einen Umsatz von EUR 0,5 Mio. (-50%) erwirtschaftet habe.

Das Konzern-EBIT für die ersten neun Monate habe einen Rückgang von 5% auf 18,9 Mio. EUR verzeichnet. Im 3. Quartal/02 habe sich das EBIT auf 3,4 Mio. EUR belaufen, wobei der AST- bzw. der FCMT-Bereich einen Verlust von 1,5 Mio. EUR bzw. von 0,6 Mio. EUR beigesteuert hätten. Im AET-Bereich habe - bei einem EBIT von 5,4 Mio. EUR - die EBIT-Marge von 10,6% auf 10,9% gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden können. Wenngleich die erhoffte Stabilisierung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter auf sich warten lasse, gehe das Management von einem leichten Umsatzanstieg im Konzern von +2,5% auf EUR 430 Mio. für das Gesamtjahr aus. Aufgrund des Margendrucks und der Restrukturierungskosten werde ein Nettoergebnis auf Vorjahresniveau von 15 Mio. EUR erwartet.

Die Analysten von Erste Bank empfehlen Anlegern, weiterhin eine Verbesserung des Umfelds abzuwarten und halten an den Ergebnisschätzungen sowie der Neutral-Einstufung für die Aktie von BWT fest.




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