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OMV "outperform" 15.11.2002
Erste Bank
Die Analysten von Erste Bank stufen die Aktie von OMV (WKN 874341) unverändert mit "outperform" ein.
Die OMV-Zahlen zum dritten Quartal hätten leicht auf operativer Ebene enttäuscht (EBIT 1. Quartal-3: EUR 312,1 Mio. nach EUR 545 Mio. in 1. Quartal-3 2001) während das Nettoergebnis von 202 Mio. EUR im Rahmen der Erwartungen gelegen habe. Das Unternehmen habe im Vergleich zum Vorjahr mit einem wesentlich schwierigerem Umfeld zu kämpfen. Die Raffineriemargen befänden sich nun auf historischen Tiefständen, der schwache Dollar belaste das Ergebnis im Bereich Exploration und Produktion stark (da die Umsätze in Dollar fakturiert würden, während ein beträchtlicher Teil der Kosten in Euro anfalle). Die Produktionsvolumina hätten im 3. Quartal unter den bereits konservativen Erwartungen gelegen, da es zu Erhaltungsarbeiten bei österreichischen und australischen Feldern gekommen sei und die libysche Produktion OPEC-Quoten unterliege.
Man habe diese Faktoren in dem Analystenmodell berücksichtigt und ihre Schätzungen nach unten angepasst. Man erwarte nun einen Gewinn pro Aktie von 10,10 EUR (statt bisher 11,26 EUR), für 2003 liege die EPS-Schätzung nun bei 11,90 EUR (bisher: 14,73 EUR). Kurzfristig sollte aufgrund der mäßigen Zahlen das Aufwärtspotenzial der Aktie limitiert sein. Dennoch glaube man aufgrund der Osteuropa-Fantasie und der nach wie vor günstigen Bewertung im Peer-Group-Vergleich (OMV weise Abschläge zwischen 20 und 49% auf) an die Aktie.
Die Empfehlung für die OMV-Aktie lautet weiterhin "outperform", so die Analysten von Erste Bank.
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