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Zumtobel-Aktie: Q2 2012/13-Zahlen etwas schlechter als erwartet


07.12.2012
Erste Group Research

Wien (www.aktiencheck.de) - Der Analyst von Erste Group Research, Franz Hörl, stuft die Zumtobel-Aktie (ISIN AT0000837307 / WKN A0JLPR) weiterhin mit "akkumulieren" ein.

Die Zumtobel-Zahlen im zweiten Quartal 2012/13 seien etwas schlechter ausgefallen als von den Analysten erwartet, was Großteils auf EUR 3,7 Mio. Restrukturierungskosten zurückzuführen sei. Der Gruppenumsatz sei 2% gegenüber dem Vorjahr auf EUR 334,8 Mio. gesunken. Wie erwartet habe die Komponenten Division (-7% auf EUR 100,6 Mio.) weiterhin nur leichte Erholungstendenzen gezeigt; sie leide weiterhin unter der abnehmenden Nachfrage nach konventionellen Vorschaltgeräten. Immerhin habe man mit der neuen Generation elektronischer Vorschaltgeräte einige Marktanteile zurückgewinnen und somit den Umsatz stabilisieren können.

In der Division Leuchten sei der Umsatz um 0,5% zum Vorjahr auf EUR 254,0 Mio. gestiegen. Dahinter verberge sich ein Anstieg von 71% bei neuen LED-Leuchten, während aufgrund rückläufiger Endmärkte und dem Kannibalisierungs-Effekt 10% weniger konventionelle Leuchten verkauft worden seien. Die erzielte EBIT-Marge mit LED-Leuchten verbessere sich langsam, liege durch die hohen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen und teurere zugekaufte Teile aber immer noch um 3 bis 4 Prozentpunkte unterhalb jener von konventionellen Leuchten.


In der Division Komponenten würden im Vergleich zum Vorjahr die schlechtere Kapazitätsauslastung und anhaltender Preisdruck belasten. Das um erwähnte Restrukturierungskosten adjustierte EBIT sei somit um 22% auf EUR 19,9 Mio. zurückgegangen und das Nettoergebnis nach Minderheiten habe sich um 45% auf EUR 11,5 Mio. verschlechtert. Sehr ordentlich sei hingegen der operative Cashflow gewesen, welcher im ersten Halbjahr EUR 33,6 Mio. (Vorjahr: 2,5 Mio.) betragen habe.

Ausblick: Guidance bleibe unverändert. Das Management erwarte für 2012/13 unverändert verbesserte Umsätze und eine höhere adjustierte EBIT-Marge. Gleichzeitig sei das wirtschaftliche Umfeld besonders in Europa schwierig und die Visibilität gering. Zumtobel wolle deshalb den Personalstand und die Produktionskapazitäten weiter anpassen. Man habe vergangenes Jahr besonders im Vertriebsbereich zu viel Personal neu eingestellt, wofür im derzeitigen Umfeld kein ausreichender Bedarf sei.

Die in den vergangenen Monaten neu lancierten elektronischen Vorschaltgeräte sollten im Komponentengeschäft im zweiten Halbjahr den insgesamt abnehmenden Nachfragetrend nach dieser klassischen Technologie vorerst zumindest kompensieren. Konkurrenzfähige LED-Komponenten wolle Zumtobel noch vor Weihnachten präsentieren. Da sich allerdings im Markt für LED-Komponenten wesentlich mehr Anbieter als bei konventionellen Vorschaltgeräten tummeln würden, sei dieser sehr umkämpft. Positiv sehe das Unternehmen weiterhin den Margen-Trend bei LED-Leuchten dank sinkender Kosten (vor allem für den Chip) und stabiler Preise.

Die Analysten von Erste Group Research bleiben vorerst bei ihrer "akkumulieren"-Einstufung mit einem Kursziel von EUR 10,00 für die Zumtobel-Aktie. (Analyse vom 07.12.2012) (07.12.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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