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UNIQA-Aktie: Verbesserter Ausblick 30.11.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Christoph Schultes, Analyst von Erste Group Research, stuft die UNIQA-Aktie (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) von "reduzieren" auf "akkumulieren" hoch.
Die UNIQA habe in dieser Woche Zahlen für die ersten neun Monate dieses Jahres präsentiert, und diese seien etwas besser ausgefallen als erwartet. Der Trend sinkender Prämieneinnahmen habe sich auch im dritten Quartal fortgesetzt, in den ersten drei Quartalen habe man Bruttoprämien (inkl. fonds- und indexgebundene Lebensversicherung) in Höhe von EUR 4,11 Mrd. (-2,1%) verbucht.
Das Finanzergebnis habe hingegen (nach den Wertberichtigungen im letzten Jahr) deutlich auf EUR 612 Mio. gesteigert werden können. Das Vorsteuerergebnis habe bei EUR 152 Mio. gelegen (nach -173,8 Mio. im letzten Jahr) und damit bereits das ursprüngliche Ziel für das Gesamtjahr übertroffen, das Ergebnis des Jahres 2010 (EUR 141,8 Mio.) übertreffen zu wollen. Der neugenannte Ausblick für das Gesamtjahr liege nun bei EUR 200 Mio. Das Nettoergebnis in Höhe von EUR 93,5 Mio. habe rund 4% über den Analystenerwartungen gelegen.
Die Bilanz präsentiere sich nach der im Sommer erfolgten Kapitalerhöhung wesentlich stärker als zuletzt, die Solvency Ratio habe auf 209,5% gehoben werden können. Mit dem Wegfall des größten Teils der Minderheiten würden die Analysten in Zukunft auch mit einem höheren Nettoergebnis rechnen. Der ROE steige somit auf über 10%, was einen Kurs/Buchwert Multiple von 1,1x in den Augen der Analysten rechtfertige.
Die UNIQA verdiene aktuell mehr, als ihre Kapitalkosten betragen würden. Das höhere Eigenkapital wirke sich ebenfalls positiv auf das Bewertungsmodell der Analysten aus.
Die Analysten von Erste Group Research erhöhen ihr Kursziel auf EUR 10,20 und erhöhen damit auch ihre Empfehlung für die UNIQA-Aktie von "reduzieren" auf "akkumulieren". Das größte Risiko, das sie derzeit sehen würden, sei eine Verwässerung des ROEs. (Analyse vom 30.11.2012) (30.11.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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