|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Gillette Marketperformer 12.11.2002
Stadtsparkasse Köln
Die Analysten der Stadtsparkasse Köln stufen die Gillette-Aktie (WKN 853194) als Marketperformer ein.
Dank einer kräftig gestiegenen Nachfrage nach Rasierern sowie einem strikten Sparkurs hätte der Konsumgüterhersteller im dritten Quartal erwartungsgemäß einen Gewinnanstieg um 20% auf 354 Mio. USD bzw. 0,33 USD pro Aktie erwirtschaften können. Der Umsatz sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1% auf 2,17 Mrd. USD gestiegen.
Zur Gewinnerholung habe vor allem der strenge Sparkurs beigetragen. Gillette habe massive Kostensenkungsmaßnahmen durch Umstrukturierungen, Personalabbau und Werksschließungen verfolgt. Die Gewinnmargen hätten sich gegenüber dem Vorjahresquartal annähernd verdoppelt. Mit der erfolgreichen Markteinführung des Premium-Rasierers Mach-3 hätte die Gesellschaft ihre Marktführerschaft auf diesem Gebiet weiter ausbauen können. Gillette halte jetzt über70% des Rasierklingenmarktes in den USA und Europa.
Der Konzern repräsentiere ein Portefeuille international bekannter Marken, wie Gillette Sensor Excel, MACH3, Braun, Oral-B und Duracell. Die Hauptkonkurrenten seien BIC, Energizer Holdings und Pfizer. Der Konzern generiere ca. 60% seiner Umsätze außerhalb der USA, wodurch eine deutliche Abhängigkeit von der Währungsentwicklung bestehe. Ein anhaltendes Problem des Konzerns bleibe Duracell. Die Gillette-Strategie "Qualität für Premiumpreise" lasse sich nicht auf Batterien übertragen. Hier würden Verbraucher mehr auf den Preis als auf Qualität achten. Mit niedrigeren Preisen würden sich aber auch die Margen verringern. Die Entscheidung, weniger für Werbung auszugeben, hätte zwar den Gewinn dieser Sparte gesteigert, zugleich sei aber der Umsatz geschrumpft. Nach wie vor sei ein Verkauf dieses Teilbereichs nicht ausgeschlossen.
Der Konzern komme mit seinen Kostensenkungsmaßnahmen voran. Ein wichtiger Schritt sei dabei die Senkung der Ausgaben für die viel zu hohen Lagerbestände gewesen. Gillette habe die Lagerbestände zuletzt auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren zurückgeführt.
Gillette könne auf deutliche Restrukturierungserfolge verweisen. Die jahrelange Gewinnerosion, die den Konzern geplagt hätte, scheine Gillette einigermaßen überwunden zu haben. Neue Produkte wie die Mach3Turbo-Rasierer würden zu der Erholung beitragen. Allerdings behaupte sich das Duracell-Batteriegeschäft nach wie vor schlecht gegen die Konkurrenz und mache dem Konzern das Leben schwer. Für das Unternehmen spreche vor allem die geringe Abhängigkeit von der Konjunkturentwicklung. Aufgrund der aber immer noch relativ hohen Bewertung sollte sich die Aktie nur im Marktdurchschnitt entwickeln.
Das Rating der Analysten der Stadtsparkasse Köln für die Gillette-Aktie lautet Marketperformer.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|