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Lenzing-Aktie: Mögliche Einmalbelastung führt zu geringerer Gewinnschätzung 2012 23.11.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Gerald Walek, Analyst von Erste Group Research, stuft die Aktie von Lenzing (ISIN AT0000644505 / WKN 852927) weiterhin mit "kaufen" ein.
Im Rahmen der Veröffentlichung der 9-Monatsergebnisse habe Lenzing angedeutet, dass eine JV Beteiligung möglicherweise aufgelöst werde. Das Management gehe davon aus, dass dieser Schritt das Jahresergebnis nach Steuern 2012 mit rund EUR 10 bis 15 Mio. belasten würde. In ihrer aktuellen Analyse hätten sich die Analysten dazu entschlossen, diese mögliche Belastung in ihren Schätzungen für 2012 bereits zu berücksichtigen. Sie hätten daher für 2012 ihre Gewinnschätzungen je Aktie um 9,2% auf EUR 6,30 gesenkt. Für 2013 hätten sie angesichts des anhaltend schwachen Baumwollpreisniveaus ihre Gewinnschätzungen je Aktie um 7,8% auf EUR 6,70 gesenkt.
Die Analysten würden davon ausgehen, dass das 4. Quartal 2012 sowie das 1. Quartal 2013 vom anhaltend schwachen Faserpreisniveau belastet sein würden. Als mögliche Auslöser für steigende Faserpreise würden sie zum einen ein sich besserndes konjunkturelles Umfeld sehen und zum anderen könnten sinkende Anbauflächen für Baumwolle im Jahr 2013, als Reaktion auf die aktuell niedrigen Verkaufspreise, unterstützend wirken.
Angesichts des attraktiven Bewertungsniveaus sowie der interessanten langfristigen Wachstumsperspektiven stehen die Analysten von Erste Group Research nach wie vor zu ihrer "kaufen"-Empfehlung für die Lenzing-Aktie. Ihr aktuelles Kursziel laute EUR 97,30. (Analyse vom 23.11.2012) (23.11.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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