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Telekom Austria-Aktie: Q3-Ergebnis über Erwartungen 16.11.2012
Erste Group Research
Wien (www.aktiencheck.de) - Vera Sutedja, Analystin von Erste Group Research, stuft die Aktie der Telekom Austria (ISIN AT0000720008 / WKN 588811) nach wie vor mit "verkaufen" ein.
Das Ergebnis des 3. Quartals 2012 von EUR 99 Mio. habe aufgrund höherer Erträge aus dem Segment Österreich deutlich über der Analysten- (EUR 66 Mio.) und der Markt-Prognose (EUR 54 Mio.) gelegen. Die Umsatzerlöse im 3. Quartal seien nur um 1,6% auf EUR 1.094 Mio. gesunken und seien damit über der Analysten- und der Markt-Prognose gewesen.
Das Segment Österreich habe aufgrund des aggressiven Preisumfelds und der anhaltenden Migration zu preisgünstigeren Mobiltarifen eine 4,8%ige Umsatzsenkung auf EUR 686,2 Mio. gezeigt. Die Analysten hätten eine deutlichere Umsatzreduktion erwartet. Das größte internationale Segment Bulgarien habe unter der Reduktion der mobilen Terminierungsentgelte gelitten. Der Umsatz sei hier um 12,2% auf EUR 115,2 Mio. gefallen. Das weißrussische Segment sei besser gewesen als erwartet. Die Umsatzerlöse seien aufgrund Preiserhöhungen um 42,5% auf EUR 81 Mio. gestiegen.
Das bereinigte EBITDA der Gruppe, d.h. exklusive Restrukturierungsaufwand, sei im 3. Quartal 2012 nur leicht um 0,6% auf EUR 410,4 Mio. gefallen, was über der Analysten und der Markt-Prognose gelegen habe. Die Kostenersparnis im Segment Österreich von 5,6% gegenüber Q3 11 sei besser gewesen als erwartet und habe zu einem 3%igen EBITDA-Rückgang auf EUR 240,8 Mio. geführt. Im 3. Quartal 2012 habe der Restrukturierungsaufwand in Österreich EUR 10,6 Mio. für den Wechsel von drei beamteten Mitarbeitern zum Bund sowie durch die Annahme von Sozialplänen durch 17 Vollzeitkräfte betragen. Im Segment Bulgarien sei das bereinigte EBITDA um 20,2% durch die niedrigen Umsatzerlöse auf EUR 54,5 Mio. gesunken.
Das 4. Quartal 2012 werde in Österreich angesichts der Weihnachtsaktionen aber höchst kompetitiv verlaufen. Somit bleibe abzuwarten, ob die Performance in Österreich aus dem Q3 gehalten werden könne. Der Ausblick und die Dividende für 2012 seien bestätigt worden. Die Finanzierung für die kommende Frequenzvergabe sowie die geplante Yesss! Akquisition im Jahr 2013 könnte nach Meinung der Analysten den Verschuldungsgrad weiter steigern. Zusätzlich werde ungefähr EUR 981 Mio. von der Verschuldung im Jahr 2013 zur Refinanzierung fällig. Eine Kapitalerhöhung komme laut dem CFO nicht infrage. Trotzdem sei die Sicherung des (stabilen) Investment-Grade-Ratings von "BBB" für die Mittelverwendungsstrategie der Telekom Austria von zentraler Bedeutung.
Die Analysten von Erste Group Research behalten ihre "verkaufen"-Empfehlung für die Aktie der Telekom Austria bei. Das Kursziel werde bei EUR 5,00 gesehen. (Analyse vom 16.11.2012) (16.11.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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