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Swatch Group Kaufempfehlung 11.11.2002
Kreissparkasse Göppingen
Die Analysten der Kreissparkasse Göppingen stufen die Aktie von Swatch Group (WKN 865126) mit "kaufen" ein.
Die Swatch Group gehöre mittlerweile zu den Schweizer Aushängeschildern in der Welt. Neben den allseits bekannten bunten Swatch-Uhren würden mittlerweile 18 Uhrenmarken zum Konzern gehören. Darunter befänden sich so etablierte Namen wie OMEGA, RADO, Longines, Breguet und auch Glashütte Original. Einen weiteren Bereich würden die elektronischen Systeme bilden, zu denen auch die Telekomaktivitäten der Gruppe gehören würden. Durch eigene Läden werde das Vertriebsnetz stetig ausgebaut. In den vergangenen Jahren sei der Konzern zum weltweit größten Uhrenproduzenten gewachsen und bediene derzeit rund ein Viertel des Weltmarktes für Uhrwerke.
Im ersten Halbjahr 2002 habe der Umsatz im Konzern trotz des schwierigen Umfelds in Lokalwährungen um 1,1% gesteigert werden können. Der Anstieg des Schweizer Franken gegenüber dem US-Dollar habe jedoch dafür gesorgt, dass der Umsatz in Franken umgerechnet um 3,4% rückläufig gewesen sei. Das EBITDA sei im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5,6% geringer gewesen. Der Gewinn pro Inhaberaktie habe sich im ersten Halbjahr um 10,7% auf 3,53 CHF (Schweizer Franken) verringert. Durch eine verbesserte Produktion und Kostensenkungen im Komponentenbereich habe die operative Marge in diesem Segment deutlich gesteigert werden können. Verhaltene Reisebereitschaft und wirtschaftliche Unsicherheit würden zu schwierigen Marktbedingungen in touristischen Zentren führen.
Besonders die Nachfrage nach hochpreisigen Uhren der obersten Luxuskategorie halte weiter an, so dass trotz Investition in neue Fabrikanlagen und Personal eine hohe Kapazitätsauslastung vorherrsche. Durch die Zukäufe der vergangenen Jahre komme fast kein Hersteller hochwertiger mechanischer Uhren an Vorprodukten der Swatch Group vorbei. Der Ausbau des konzerneigenen Vertriebsnetzes laufe ebenso erfolgreich wie auch der Ausbau der Schmuck-Kollektionen bei Breguet, Léon Hatot, OMEGA und Swatch.
Trotz einer schwierig einzuschätzenden Situation an den Finanzmärkten und deren Folgen für die Weltwirtschaft bleibe die Swatch-Group für den Rest des Jahres 2002 sehr zuversichtlich. Die Absatzschwierigkeiten im Elektroniksystem- und Telekomsektor sollten weniger ins Gewicht fallen, da dieser Geschäftszweig nur zu ungefähr 10% zum Konzernumsatz beitrage. Dagegen werde die Neulancierung von Produkten noch stärker erfolgen und sollte zu weiteren Impulsen in den traditionell Umsatzstarken Monaten des zweiten Halbjahres führen. Durch Einführung neuer Produkte und den erfolgreichen Ausbau des eigenen Vertriebsnetzes sei Swatch zuversichtlich, das angestrebte jährliche Umsatzwachstum von 8% erreichen zu können.
Die Analysten der Kreissparkasse Göppingen empfehlen die Aktie von Swatch-Group zu kaufen.
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