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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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192,49 $ |
-5,83 $ |
-3,03 % |
21.04/21:59 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US3364331070 |
A0LEKM |
- $ |
- $ |
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First Solar-Aktie: Konzern hat saubere Bilanz 09.10.2012
Der Aktionär
Kulmbach (www.aktiencheck.de) - Nach Einschätzung der Experten des Anlegermagazins "Der Aktionär" hat die Aktie von First Solar (ISIN US3364331070 / WKN A0LEKM) die Chance auf ein großes Comeback.
Es gebe in der Vergangenheit einige Bespiele für überwältigende Comebacks. Als extrem sei die Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985)-Aktie zu nennen - im März 2003 für 7,07 USD zu haben, heute in der Spitze bei 705 USD. Aber auch ProSiebenSat.1 Media (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) gehöre in die Auflistung, die vor drei Jahren als pleitegefährdet eingestuft worden und zu 0,90 EUR das Stück zu kaufen gewesen sei. Heute sei der Sender-Anteilsschein wieder obenauf und koste 18 EUR das Stück.
Die Experten würden in ihrer aktuellen Ausgabe einige Werte aufführen, bei denen es eben gelte: Alles oder Nichts. Alles scheine möglich - so auch ein Totalverlust. Zu diesen Aspiranten zähle auch der Anteilsschein von First Solar - zumindest was dessen bisherigen drastischen Verfall betreffe. Gemessen am Börsenwert sei das US-Unternehmen mit Abstand der größte Solarkonzern der Welt. In Kalifornien solle jetzt die größte Solaranlage der Welt mit einer Leistung von etwa 1.000 MW entstehen - etwa so groß wie drei Fußballfelder. Es sei aber nicht leicht, einen Lieferanten für eine derartige Menge von Modulen zu finden.
Hier komme First Solar ins Spiel und vieles spreche dafür, dass es den Zuschlag für den Mega-Solarpark bekomme. Und schon hätten in der vergangenen Woche entsprechende Gerüchte den Kurs des Anteilsscheins kräftig in die Höhe getrieben. Zudem habe sich die Lage des Unternehmens zuletzt aufgehellt. Insbesondere die strategische Entscheidung, nicht mehr nur Modulproduzent sein zu wollen, sondern Solarparks selbst zu planen und zu bauen, habe sich als richtig und profitabel herausgestellt. So gelte der Konzern als derzeit einziger Produzent von Solarmodulen, der schwarze Zahlen schreibe.
Wenngleich das erste Quartal 2012 einen Verlust gebracht habe, strebe das Management im laufenden Jahr einen Gewinn von 390 Mio. EUR oder umgerechnet 4,45 USD je Aktie an. Dieser Wert liege zwar 25% unter dem des Vorjahres, aber vor einem Jahr habe der Aktienwert mehr als dreimal so hoch gestanden. Nach Ansicht der Experten sei der Kursverfall der Aktie überzogen. Während Anfang 2011 noch ein Preis von über 170 USD je Aktie zustande gekommen sei, habe das Papier bis zum Juni 2012 einen Absturz bis unter zwölf USD hinter sich.
Gleichwohl könne sich die Bilanz des Konzerns im Gegensatz zu vielen anderen Konkurrenten sehen lassen. Zuletzt seien die langfristigen Verbindlichkeiten auf 519 Mio. USD gesenkt worden. Dem gegenüber stünden liquide Mittel von 744 Mio. USD. Nach Meinung der Experten verfüge der Konzern über eine solide Bilanz, ein profitables Geschäftsmodell und eine attraktive Bewertung. Mit einem KGV von günstigen 5 werde der Titel als klar unterbewertet angesehen. Aktuell notiere das Papier bei 17,64 EUR.
Die Experten von "Der Aktionär" sind der Meinung, dass auf Sicht von zwei Jahren Kurse der First Solar-Aktie jenseits der 100 USD möglich sind. Mithin biete der Titel auf Sicht von drei Jahren ein Potenzial von 500%. Der Stopp-Kurs sollte bei 9,50 EUR gesetzt werden. (Ausgabe 41) (09.10.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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