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Aviva neutral 01.11.2002
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Aviva-Aktie (WKN 854013) mit "neutral".
Aviva sei im Mai 2000 durch die Fusion der britischen Versicherer CGU und Norwich Union entstanden und habe zunächst unter dem Namen CGNU firmiert. Gemessen am Prämienvolumen handele es sich um den größten britischen Versicherer. Außerhalb Großbritanniens verfüge der Konzern über nennenswerte Aktivitäten in Frankreich, Irland und den Niederlanden. Strategisch fokussiere sich CGNU auf den Privatvorsorge-Bereich, in dem zwei Drittel der gesamten Prämieneinnahmen erzielt würden. In der Sachversicherung werde selektiv vorgegangen. Aus diesem Grund sei kürzlich der Rückzug aus dem volatilen amerikanischen Schaden- und Unfallgeschäft vollzogen worden. Ausgebaut worden sei dagegen die Bancassurance-Aktivitäten in Spanien und Italien.
Das Nettoergebnis im 1. Halbjahr von 484 Mio. Britischen Pfund (GBP) habe leicht über den Erwartungen gelegen. Profitiert habe Aviva dabei insbesondere von einer positiven Entwicklung im Schaden-/Unfallgeschäft. Hier habe die Schaden-Kosten-Quote auf gute 101% gesenkt werden können (2001: 103%). Im Lebengeschäft sei zwar das Neugeschäft um 11% gewachsen. Angesichts schwächerer Kapitalerträge sei jedoch beim Ergebnis ein Rückgang um 4% zu verzeichnen. Das Neugeschäft für die ersten neun Monate sei mit einer Steigerung um 7% vergleichsweise positiv ausgefallen. Insbesondere in Spanien (+28%) und Italien (+37%) seien hohe Zuwachsraten erzielt worden. Zudem habe die Neugeschäftsmarge mit 23,8% nahezu stabil gehalten werden können.
Wenngleich die Neugeschäftsentwicklung bislang positiv verlaufen sei, gehe man für die nächsten Quartale von geringeren Wachstumsraten aus. Zudem dürfte der Margendruck insbesondere in UK weiter anhalten. Darüber hinaus habe der Prämienzyklus im Schaden-/Unfallgeschäft seinen Zenit erreicht. Man haben daher die Prognosen nach unten revidiert. Im Hinblick auf die Kapitalausstattung dürfte Aviva noch zu den stärksten Anbietern in UK zählen. Interne Mittel für weitere Akquisitionen seien dagegen nicht mehr vorhanden. Insgesamt dürfte sich daher das Wachstumstempo demnächst deutlich abschwächen.
Aufgrund der attraktiven Dividendenrendite raten die Analysten von Helaba Trust dennoch weiterhin zu einer neutralen Gewichtung der Aviva-Aktie.
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