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Canon-Aktie: Produktionsausfälle kosten Geld 18.09.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten bei der Aktie von Canon (ISIN JP3242800005 / WKN 853055) in den nächsten Wochen Abstand zu halten.
China und Japan würden erbittert um die Frage streiten, wer seinem Staatsgebiet eine bislang unbewohnte Inselgruppe im ostchinesischen Meer zurechnen dürfe. Die Auseinandersetzung werde inzwischen nicht mehr nur am Verhandlungstisch geführt, sondern auch auf der Straße ausgetragen. In den vergangenen Tagen sei es zu gewalttätigen Angriffen auf Japaner und Attacken gegen Niederlassungen japanischer Konzerne auf chinesischem Boden gekommen.
Auch Canon sei in die Anfeindungen einbezogen worden. Das habe das Konzernmanagement dazu veranlasst, die Produktion an drei Standorten vorübergehend auszusetzen. Auslöser der Zuspitzung des Konflikts sei das Ansinnen Japans gewesen, die Inselgruppe von einem privaten Besitzer zu kaufen. Für China seien diese Pläne inakzeptabel. Ob und wann sich die beiden Parteien einigen würden, sei nach Einschätzung der Experten nicht abzusehen. Bei einer Fortsetzung der Proteste werde die Produktion bei Canon wohl länger als geplant ausgesetzt werden müssen, was folglich Geld koste und zudem die Auslieferung verzögere.
Nach Ansicht der Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" sollten Anleger bei der Aktie von Canon in den kommenden Tagen/Wochen auf Abstand gehen und warten, bis sich die Situation entspannt hat. (Ausgabe 143 vom 17.09.2012) (18.09.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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