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FedEx-Aktie: Konzernführung hat sich verschätzt 06.09.2012
Frankfurter Tagesdienst
Detmold (www.aktiencheck.de) - Für die Experten vom "Frankfurter Tagedienst" ist die Aktie von FedEx (ISIN US31428X1063 / WKN 912029) aktuell kein attraktiver Kaufkandidat mehr.
Mit einem willkommenen Anflug von Klarheit habe das Management des Logistik-Dienstleisters am 04.09. zu Protokoll gegeben, dass man den Abschwung der globalen Wirtschaft unterschätzt habe und in der Folge die Gewinnziele für das zurückliegende Quartal habe nicht erreichen können. Dass FedEx dabei ohne Ausreden und Hadern mit dem eigenen Schicksal auskomme, sei dem Management hoch anzurechnen. In dem am 31. August beendeten Quartal habe dem Vernehmen nach ein Gewinn in Höhe von 1,37 bis 1,43 USD je Anteilsschein erzielt werden können. Damit liege man deutlich unter jener Spanne, die den Anlegern noch mit einem Ergebnis von 1,45 bis 1,60 USD avisiert worden sei.
Infolge der Eintrübung der wirtschaftlichen Entwicklung seien die Dienste von FedEx in den vergangenen Wochen weniger stark gefragt gewesen. Der hinter den Erwartungen zurückgebliebene Umsatz habe die Gewinnentwicklung merklich beeinträchtigt. Mit den nunmehr veranschlagten 1,37 bis 1,43 USD je Aktie unterschreite man nicht nur die eigenen Ziele, sondern liege auch deutlich unter den Erwartungen des Marktes, dessen Konsensschätzung derzeit bei 1,55 USD angesiedelt sei.
Als wesentliche Belastung zeige sich seit einiger Zeit der Umstand, dass viele Kunden beim Versand von Briefsendungen und Paketen auf den Standard-Service zurückgreifen würden und damit seltener bereit seien, teure Zusatzleistungen wie beispielsweise die Expresszustellung zu nutzen. Insbesondere diese Services würden den Logistikern hohe Margen ermöglichen. Auf diese Problematik habe das Management bereits Mitte des Jahres hingewiesen und dabei die Guidance angepasst. Allerdings habe man seinerzeit das Ausmaß falsch eingeschätzt. Zuletzt deutliche Rückgänge verzeichne insbesondere das Frachtguthaben in Asien, wo zuvor noch üppige Wachstumsraten hätten erzielt werden können.
Für den 18.09. sei die Bilanzpressekonferenz geplant, auf der ein genauer Ein- und Überblick gewährt werde. Das anvisierte Ergebnis von 6,90 bis 7,40 USD je Aktie für das laufende Geschäftsjahr liege nahezu außer Reichweite. Da sich bis zur veröffentlichten Gewinnwarnung die Konsensschätzung sogar am oberen Ende dieser Spanne bewegt habe, dürften sich Analysten zu markanten Korrekturen veranlasst sehen, wobei der Anteilsschein um die eine oder andere Herabstufung nicht herumkommen werde.
Die Experten hätten mit der Aktie geliebäugelt und sie bis vor Kurzem auf ihrer Beobachtungsliste geführt. Gleichwohl würden die Konjunkturindikatoren eine deutliche Sprache sprechen, womit sich die Perspektive in den vergangenen Wochen deutlich eingetrübt habe. Insofern sei der Anteilsschein kein attraktiver Kaufkandidat mehr.
Die Experten vom "Frankfurter Tagesdienst" raten Anlegern, die FedEx-Aktie auf absehbare Zeit links liegen zu lassen. Sie würden damit rechnen, dass der Titel, der aktuell bei 87,54 USD notiere, im besten Fall eine Kursentwicklung im Rahmen dessen haben werde, was der Gesamtmarkt vorgebe. (Ausgabe 137 vom 05.09.2012) (06.09.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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