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Novartis-Aktie: SPARK-Studie liefert gemischte Ergebnisse


30.08.2012
Vontobel Research

Zürich (www.aktiencheck.de) - Andrew C. Weiss, Analyst von Vontobel Research, stuft die Aktie von Novartis (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) in der aktuellen Ausgabe von "Vontobel Morning Focus" weiterhin mit "reduce" ein.

Die SPARK-Studie liefere gemischte Ergebnisse: Die Studie habe den primären Endpunkt erreicht und gezeigt, dass QVA bei COPD (Kombination von QAB+NVA) bessere Exazerbationsquoten erziele, als NVA allein. Der sekundäre Endpunkt sei die gleiche Überlegenheit im Vergleich zur Standardbehandlung mit Spiriva. Während Novartis gezeigt habe, dass QVA besser gewesen sei als sein eigenes Arzneimittel NVA (p=0,038) habe QVA keine statistisch bedeutenden Vorteile gegenüber Spiriva aufgewiesen (p=0,096). Diese Daten wären wichtig, um QVA von anderen Kombinationspräparaten zur Behandlung von COPD abzusetzen. Ohne eine Überlegenheit gegenüber Spiriva würden die Analysten aber zweifeln, dass die Studie QVA einen Wettbewerbsvorteil liefere.


Keine Auswirkungen auf Umsatzschätzungen: Die Analysten würden einen unbereinigten Spitzenumsatz von USD 2,8 Mrd. mit einer Erfolgswahrscheinlichkeit von 80% führen. Die Einzelheiten zu QVA würden auf der am Wochenende stattfindenden ERS-Tagung in Wien präsentiert. Die detaillierten Ergebnisse der SPARK-Studie würden wahrscheinlich auf der ATS-13 veröffentlicht.

Als nächster Kursimpuls sehe man die Phase-III-Daten zu QVA auf der ERS-Konferenz (European Respiratory Society) am kommenden Wochenende, das Update zu Gilenya-Umsätzen in H2/12, da Rx-Geschäft in den USA nachlasse, der Marktauftritt von Konkurrenten für Gilenya und Lucentis, das Update zu den Mortalitätsvorteilen von Gleevec auf der ASH (Dezember 2012).

Die Analysten von Vontobel Research bekräftigen ihre "reduce"-Empfehlung und ihr Kursziel von CHF 50 für die Novartis-Aktie, da sie für das Geschäftsmodell von Novartis nach wie vor mit Gegenwind rechnen würden. In der Pharma-Division würden gleich mehrere Patente auslaufen. Außerdem verspreche sich der Markt von Lucentis und Gilenya ihres Erachtens allzu viel. Das diversifizierte Vorgehen im Zusammenhang mit Alcon werde dem Geschäft etwas Schwung geben, könne aber nicht über die Flaute hinwegtäuschen. (Analyse vom 30.08.2012) (30.08.2012/ac/a/a)

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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