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Samsung Electronics-Aktie: Verkaufssperre im Streit mit Apple ist möglich 27.08.2012
Sanford C. Bernstein & Co
New York (www.aktiencheck.de) - Mark Newman, Analyst von Sanford C. Bernstein & Co, stuft die Aktie von Samsung Electronics (ISIN US7960502018 / WKN 881823) unverändert mit "outperform" ein und bestätigt das Kursziel von 1.950.000 Koreanischen Won.
Vier verschiedene Szenarien seien im Streit mit Apple (ISIN US0378331005 / WKN 865985) vorstellbar, wobei im ungünstigsten Fall eine Beeinträchtigung der Gewinn um 6% zu erwarten sei. Es werde aber davon ausgegangen, dass Samsung dieses Szenario vermeiden könne.
In Szenario 1 könnte Samsung im Berufungsprozess obsiegen. In Szenario 2 könne Samsung die angefochtenen Produkte auf absehbare Zeit nicht mehr verkaufen, was einem EPS-Einfluss in 2013 von 1,4% entspreche. Im dritten Szenario erreiche Apple, dass auch neuere Geräte mit einer Verkaufssperre belegt würden. Alle Geräte von Samsung wären davon aber wohl nicht betroffen. Unter der Annahme, dass 80% der Samsung-Smartphones nicht mehr in den USA verkauft werden könnten, ergebe sich eine 6,3%ige Gewinnbeeinträchtigung. Im vierten Fall erziele Samsung mit Apple eine Royalty-Vereinbarung, wonach eine Zahlung von 5 USD für jedes Smartphone und Tablet fällig werde. Dies würde den Gewinn je Aktie in 2013 um 3,8% beeinflussen.
Vor diesem Hintergrund lautet die Einschätzung der Analysten von Sanford C. Bernstein & Co für die Aktie von Samsung Electronics weiterhin "outperform". (Analyse vom 24.08.12) (27.08.2012/ac/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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