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Philip Morris untergewichten


25.10.2002
Berliner Volksbank

Die Analysten der Berliner Volksbank stufen die Aktie von Philip Morris (WKN 851777) mit untergewichten ein.

Mit einem Nettoergebnis von 1,26 USD treffe Philip Morris (MO) die Erwartung des Marktes. Dies entspreche einem Anstieg gegenüber dem Vorjahresquartal von 8,6%. Durch die Einbringung der Tochtergesellschaft Miller Brewing an den bisherigen Wettbewerber South African Breweries (SAB) habe ein außerordentlicher Gewinn von 1,7 Mrd. USD nach Steuern erzielt werden können.


Während der Absatz im Bereich Tabak USA mit einem Volumenrückgang von 6% enttäuschend verlaufen sei, habe insbesondere die 84%ige Tochter Kraft Foods mit einem Ergebnisanstieg von 13,6% in 3. Quartal überzeugen können.

Das Management bekräftige die jüngst geäußerten Ziele für das Gesamtjahr 2002 und den Ausblick für 2003. So sollten die Gewinne in 2002 um 3 bis 5% und für 2003 um 8 bis 10% steigen. Die verhaltene Vorschau für das aktuelle Geschäftsjahr beruhe in erster Linie auf ein zu erwartendes geringeres Verkaufsvolumen und die verstärkten Marketingaufwendungen im Bereich Philip Morris USA.

Trotz der positiven Ergebniszahlen und der fundamentalen Unterbewertung der Aktie bleibe man der Überzeugung, dass der Titel vorerst ein Spielball der unterschiedlichen Schadensersatzklagen sein werde. Für Mitte November und Anfang Dezember stünden noch zwei weitere Individualklagen auf der Agenda, bevor es im ersten Quartal 2003 zum "Showdown" in Sachen der "Engle"-Sammelklage in Florida kommen werde.

Das Unternehmen habe die Erwartungen des Marktes erfüllen können. Da die Analysten der Berliner Volksbank jedoch der Auffassung sind, dass auch in naher Zukunft jede negativen Meldung zum Thema Schadensersatzklagen die guten Fundamentaldaten der Aktie in den Hintergrund treten lassen wird, behalten sie ihre kürzlich geändertes Anlageurteil "untergewichten" bei.




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